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Mord zum Sonntag
Details
Bis zu 14 Millionen Menschen verfolgen jede Woche den Mord zum Sonntag. Die wohl langlebigste Fernsehserie wird als kulturelles Gedächtnis wahrgenommen, das sensible Themen und aktuelle Fragen nicht scheut. Doch was verbirgt sich hinter Kapitalismuskritik und tagespolitisch brisanten Einsätzen der Kommissare mit den brüchigen Biografien? Pfabigan zeigt Zusammenhänge zur nationalsozialistisch geprägten Geschichte des deutschen Polizeifilms auf, er verweist auf zahlreiche Kontinuitäten hinter zeitkritischen Anliegen. Im Vergleich zu amerikanischen CSISerien erweisen sich die Tatort-Opfer als verdächtig schuldig, die Täter als auffallend einfühlsam gezeichnet und Recht und Unrecht als eine Gefühlssache, die wenig mit Beweisen zu tun hat.
Autorentext
Alfred Pfabigan, geboren 1947 in Wien, habilitierte 1979 in Politikwissenschaft an der Universität Salzburg. 19932013 war er Professor für Sozialphilosophie an der Universität Wien und unterrichtete in den USA, Bulgarien, Frankreich und der Ukraine. Leiter der Philosophischen Praxis Märzstraße. Autor von zahlreichen Publikationen.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783701733989
- Sprache Deutsch
- Größe H226mm x B146mm x T22mm
- Jahr 2016
- EAN 9783701733989
- Format Fester Einband
- ISBN 978-3-7017-3398-9
- Veröffentlichung 30.09.2016
- Titel Mord zum Sonntag
- Autor Alfred Pfabigan
- Untertitel Tatortphilosphie
- Gewicht 421g
- Herausgeber Residenz Verlag
- Anzahl Seiten 208
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Medienwissenschaft