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Moskauer Tagebücher
Details
Zehnmal besucht Christa Wolf die Sowjetunion, zum ersten Mal 1957 als junge Frau, zuletzt im Oktober 1989. Sie fährt mit Max Frisch auf der Wolga nach Gorki, trifft in Gagra am Schwarzen Meer eine schlagfertige Moskauer Rechtsanwältin und steht in Komarowo am Grab Anna Achmatowas. Vor allem aber ist sie eine scharfe Beobachterin der sozialen und politischen Verhältnisse, die die Freundschaft verfolgter Dissidenten wie Lew Kopelew gewinnt. In den Tagebuchnotizen entsteht ein facettenreiches Bild des Riesenreichs im Wandel, bis hin zu den Tagen des dramatischen Endes, und gleichzeitig erleben wir Christa Wolf im persönlichen Dialog mit sich selbst und den russischen Freunden. Ergänzt werden ihre Aufzeichnungen durch Begleittexte ihres Mannes Gerhard Wolf sowie durch Briefe, zeitgenössische Fotos und Dokumente.
»Ein gut ediertes, facettenreiches Zeitdokument, ergänzend zu Biografie und Werk Christa Wolfs zu empfehlen.«
Autorentext
Christa Wolf, geboren 1929 in Landsberg/Warthe (Gorzów Wielkopolski), lebte in Berlin und Woserin, Mecklenburg-Vorpommern. Ihr Werk wurde mit zahlreichen Preisen, darunter dem Georg-Büchner-Preis, dem Thomas-Mann-Preis und dem Uwe-Johnson-Preis, ausgezeichnet. Sie verstarb am 1. Dezember 2011 in Berlin.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Beiträge von Tanja Walenski
- Nachwort von Gerhard Wolf
- Sprache Deutsch
- Schöpfer Gerhard Wolf, Tanja Walenski
- Editor Gerhard Wolf
- Autor Christa Wolf
- Titel Moskauer Tagebücher
- Veröffentlichung 03.11.2015
- ISBN 978-3-518-46637-7
- Format Kartonierter Einband
- EAN 9783518466377
- Jahr 2015
- Größe H190mm x B120mm x T20mm
- Untertitel Wer wir sind und wer wir waren
- Gewicht 313g
- Auflage 1. A.
- Genre Briefromane & Tagebücher
- Lesemotiv Auseinandersetzen
- Anzahl Seiten 266
- Herausgeber Suhrkamp Verlag
- GTIN 09783518466377