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Musik aus dem Nichts
Details
Musiker, die geheimnisvolle Bewegungen vor einer Apparatur ausführen, Bühnen ohne Instrumentalisten, Interpreten ohne sichtbare Instrumente - noch heute hängt der elektrisch erzeugten Musik eine Spur von Mythos und Science Fiction an, umgibt das Spielen von elektronischen Instrumenten oder der Produktion von Computermusik eine Aura von Zauberei. Die ersten Instrumente verleiteten zu fantastischen Spekulationen und lösten Befürchtungen um das "Ende der Musik", die Herrschaft von Maschinen über die Tonkunst aus. Die elektronischen Töne liessen sich kaum zu bekannten Kategorien zuordnen, sie kamen "aus dem Nichts". Heute ist Elektronik aus dem Musikalltag nicht mehr wegzudenken. 18 Autorinnen und Autoren zeichnen hier erstmals die schwierige und an Rückschlägen reiche Geschichte der elektroakustischen Musik in der Schweiz von den frühen Vorläufern bis zur heutigen Allgegenwart in der populären und experimentellen Musik nach. Die beigelegte DVD enthält ein ausführliches Biografie- und Werkverzeichnis der Schweizer elektroakustischen Musik, eine Bibliografie und viele ergänzende Dokumente. Zudem ist auf der DVD der vollständige Buchtext mit Suchhilfen vorhanden.
Inhalt
Geschichte: AnalogBruno Spoerri: Die Vorgeschichte: Frühe elektrische Instrumente # Fritz Muggler, Bruno Spoerri: Ein bescheidener Anfang: Elektronische Musik in den Fünfzigerjahren # Bruno Spoerri: Hermann Scherchen und das Experimentalstudio Gravesano (19541966) # Fritz Muggler, Bruno Spoerri: Das 'Centre de Recherches Sonores' in Genf # Bruno Spoerri: Unsung Heroes: Tonjäger, Techniker, Geräte-Hersteller und Konstrukteure # Fritz Muggler: Elektronische Konzertmusik von Schweizer Komponisten # Daniel Weissberg: Das elektronische Studio der Musik-Akademie Basel # Isabelle Mili: Dynamisch und vernetzt: der Genfer Ameisenhaufen # Bruno Spoerri: Elektronische Gebrauchsmusik: Techniken der elektroakustischen Musik in Film, Hörspiel und Theater # Bruno Spoerri: Aussenseiter: Electric Jazz der Sechziger- und Siebzigerjahre # Tomas Korber: In Echtzeit: Improvisierte elektronische und elektroakustische Musik # Geschichte: DigitalBruno Spoerri: Pioniere im Ausland: Anfänge der Computermusik # Bruno Spoerri: Die Schweizer Gesellschaft für Computermusik # Bruno Spoerri: Entwickler und Erfinder: Software und Hardware # Gerald Bennett, Bruno Spoerri: Das Schweizerische Zentrum für Computermusik # Markus Ganz: Elektronische Musik in Pop und Rock # Jean-Martin Büttner: Heimat ist, wo mein Kopf ist: Begegnungen mit dem Yello-Musiker Boris Blank, Sänger Franz Treichler von den Young Gods und dem Produzenten Roli Mosimann # Streiflichter: HeuteMarcus Maeder: Elektronische Musik, die Kunst, die Pop- und Subkultur in der Schweiz und anderswo # Thomas Meyer: Das Netzwerk der Klänge in Raum und Zeit: Über die Arbeit von Klanginstallateuren, Klangräumern, Klangausstellern und ähnlichen Freiklangberuflern in der Schweiz # Dominik Landwehr: Zuerst Notwendigkeit, dann künstlerisches Prinzip: Die Do-it-Yourself Szene in der Schweiz # Bruno Spoerri: Aufarbeitung der Geschichte: Museen und Sammlungen # Inhalt DVD: Biografisches Lexikon und Werkverzeichnis (Jolanda Gsponer), Literaturverzeichnis, Dokumente
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783034010382
- Editor Bruno Spoerri
- Schöpfer ICST Institute for Computer Music and Sound Technology Zürich
- Sprache Deutsch
- Auflage 29.09.2010
- Größe H225mm x B155mm x T35mm
- Jahr 2010
- EAN 9783034010382
- Format Fester Einband
- ISBN 978-3-0340-1038-2
- Veröffentlichung 30.09.2010
- Titel Musik aus dem Nichts
- Untertitel Die Geschichte der Elektroakustischen Musik in der Schweiz
- Gewicht 874g
- Herausgeber Chronos Verlag
- Anzahl Seiten 416
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Musik-Lexika