Wir verwenden Cookies und Analyse-Tools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internet-Seite zu verbessern und für Marketingzwecke. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind. Zur Datenschutzerklärung.
Nach dem Schrumpfen
Details
Jede Stadt besitzt endogene Potenziale, die verhindern, dass sich städtische Schrumpfung ungebremst fortsetzt und zum Exodus führt. Ausgesprochen wirksame Ressourcen sind die emotionalen Ortsbindungen der Bewohnerinnen und Bewohner. Als retardierende Elemente schaffen sie schrumpfenden Städten und ihren Entscheidungsträgern Handlungsspielräume. Für Personen sind biografisch konstruierte Ortsbezüge Sicherheit verbürgende Teile des Selbstkonzeptes. Menschen mit ausgeprägter stadtbezogener Identität sind vergleichsweise sesshaft, sie sind flexibel im Knüpfen neuer lokaler Bezüge und engagierter als weniger Ortsverbundene. Identitäre Ortsbezüge geben an Städten orientiertem Handeln einen Sinn. Sie erweisen sich im wahrsten Wortsinn als "sinnvoll".
Autorentext
Ralph Richter studierte an den Universitäten Leipzig und Neapel Soziologie sowie Kommunikations- und Medienwissenschaften. Im Jahr 2011 schloss er seine Promotion ab. Derzeit ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projektverbund "Eigenlogik der Städte" an der Technischen Universität Darmstadt.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783865964397
- Sprache Deutsch
- Auflage 13001 A. 1. Auflage
- Größe H210mm x B148mm x T20mm
- Jahr 2013
- EAN 9783865964397
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-86596-439-7
- Veröffentlichung 05.07.2013
- Titel Nach dem Schrumpfen
- Autor Ralph Richter
- Untertitel Stadtbezogene Identitt als Potenzial schrumpfender Stdte
- Gewicht 468g
- Herausgeber Frank und Timme GmbH
- Anzahl Seiten 362
- Genre Medienwissenschaft