Wir verwenden Cookies und Analyse-Tools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internet-Seite zu verbessern und für Marketingzwecke. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind. Zur Datenschutzerklärung.
Nach der Sozialgeschichte
Details
Autorentext
Gerhard Lauer, geb. 1962, ist Professor für Deutsche Philologie an der Universität Göttingen. Mitherausgeber des »Journal of Literary Theory«.
Klappentext
Das Projekt einer Sozialgeschichte der Literatur gilt allgemein als erschöpft. Dennoch zählen sozialgeschichtliche Problemstellungen wie die Beziehung zwischen literarischem Text und seinem gesellschaftlichen Umfeld, Untersuchungen zur Distribution von Literatur, Fragen nach der historischen und gesellschaftlichen Stellung des Autors und Lesers zur allgemeinen Praxis der Literaturwissenschaft. Die Beiträge dieses Bandes versuchen eine Bestandsaufnahme des historisch gewordenen Paradigmas "Sozialgeschichte der Literatur" im gegenwärtigen Betrieb der Literaturwissenschaft und bieten in kritischer Auseinandersetzung mit Ansätzen der Kultur- und Medientheorie neue Konzepte für eine Literaturwissenschaft "nach der Sozialgeschichte".
Inhalt
Inhalt: Martin Huber/Gerhard Lauer, Neue Sozialgeschichte? Poetik, Kultur und Gesellschaft - zum Forschungsprogramm der Literaturwissenschaft. - I. Anthropologie/Semiotik: Aleida Assmann, Geschichte im Gedächtnis. - Gerhard Roth, Hirnforschung als Geisteswissenschaft. - Eva Ruhnau, Zeit und Bewußtsein. Der Rhythmus des Humanen. - Christa Sütterlin, Ethologische Aspekte der ästhetischen Wahrnehmung und Kunst. - Ulrich Baltzer, Vom Atem der Zeichen. Gewandelter Zeichengebrauch als Schlüssel zu einer Sozialgeschichte der Literatur. - II. Sozialsystem/Symbolsystem: Jörg Schönert, Mentalitäten, Wissensformationen, Diskurse und Medien als dritte Ebene einer Sozialgeschichte der Literatur. Zur Vermittlung zwischen Handlungen und symbolischen Formen. - Jürgen Fohrmann, Das Versprechen der Sozialgeschichte (der Literatur). - Claus-Michael Ort, >SozialgeschichteSitz im Leben<. Eine Ortsbesichtigung. - Friedrich Vollhardt, Von der Sozialgeschichte zur Kulturwissenschaft? Die literarisch-essayistischen Schriften des Mathematikers Felix Hausdorff (1868--1942): Vorläufige Bemerkungen in systematischer Absicht. - Bernhard Jahn, Deutsche Physiognomik. Sozial- und mediengeschichtliche Überlegungen zur Rolle der Physiognomik in der Weimarer Republik und im Dritten Reich. - Uwe Böker, Der britische Heritage-Film der achtziger und neunziger Jahre. Die vertrackte Entschlüsselung medialer Zeichenwelten.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783484108295
- Schöpfer Martin Huber, Gerhard Lauer
- Sprache Deutsch
- Editor Martin Huber, Gerhard Lauer
- Größe H236mm x B160mm x T50mm
- Jahr 2000
- EAN 9783484108295
- Format Fester Einband
- ISBN 978-3-484-10829-5
- Veröffentlichung 18.07.2000
- Titel Nach der Sozialgeschichte
- Untertitel Konzepte für eine Literaturwissenschaft zwischen Historischer Anthropologie, Kulturgeschichte und Medientheorie
- Gewicht 1207g
- Herausgeber Mercury Learning and Information
- Anzahl Seiten 625
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Allgemeine & vergleichende Literaturwissenschaft
- Auflage Reprint 2010