Nach Feierabend 2013

CHF 42.75
Auf Lager
SKU
SK56VCM0UK5
Stock 6 Verfügbar
Geliefert zwischen Mi., 22.04.2026 und Do., 23.04.2026

Details

Der Begriff Digital Humanities umfasst so verschiedene Dinge wie online-basierte Recherche-Methoden, Digitalisierung von Papierbeständen sowie die Neuerfindung der Geisteswissenschaften im digitalen Zeitalter. Eine wissenshistorische Situierung des Phänomens orientiert sich an zwei Leitfragen. Legen sich die Geisteswissenschaften mit der Digitalisierung nur ein effizienteres Instrumentarium zu oder tauschen sie ihre epistemischen Ideale gegen jene aus den natur- und sozialwissenschaftlichen Fächern ein? Und: Wie verändert sich das geisteswissenschaftliche Rollenverständnis unter den Vorzeichen von Open Access, interaktiver Textproduktion, Wikipedia und digitalen Archiven? Entsteht ein neuer Typ des medial versierten Forschenden oder werden herkömmliche Tugenden wie Analyse, Kritik und Erkenntnis bloß in neue Formen übersetzt?


Autorentext
Andreas B. Kilcher ist seit Juni 2008 Professor für Literatur- und Kulturwissenschaft an der ETH Zürich. 20042008 Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Tübingen. Er ist Mitglied und aktueller Direktor des Zentrums »Geschichte des Wissens« der ETH und Universität Zürich. Gastprofessuren in Berlin, Jerusalem, Princeton, Stanford. Arbeitsschwerpunkte: Jüdische Literatur- und Kulturgeschichte; literatur- und kulturwissenschaftliche Wissensforschung; Kabbala- und Esoterikforschung.

Klappentext

Der Begriff Digital Humanities umfasst so verschiedene Dinge wie online-basierte Recherche-Methoden, Digitalisierung von Papierbeständen sowie die Neuerfindung der Geisteswissenschaften im digitalen Zeitalter. Eine wissenshistorische Situierung des Phänomens orientiert sich an zwei Leitfragen. Legen sich die Geisteswissenschaften mit der Digitalisierung nur ein effizienteres Instrumentarium zu oder tauschen sie ihre epistemischen Ideale gegen jene aus den natur- und sozialwissenschaftlichen Fächern ein? Und: Wie verändert sich das geisteswissenschaftliche Rollenverständnis unter den Vorzeichen von Open Access, interaktiver Textproduktion, Wikipedia und digitalen Archiven? Entsteht ein neuer Typ des medial versierten Forschenden oder werden herkömmliche Tugenden wie Analyse, Kritik und Erkenntnis bloß in neue Formen übersetzt?


Inhalt
7 - 11 Editorial (Michael Hagner, Caspar Hirschi) 15 - 36 Verteidigung der Paraphrase (Philipp Theisohn) 37 - 54 Text, Denken und E-Science (Niels-Oliver Walkowski) 55 - 77 Der Geist des Users (Max Stadler) 79 - 102 »online first« (Philippe Wampfler) 103 - 119 Das kleine Digitale (Tobias Hodel) 123 - 144 Was ist historische Epistemologie? (Omar W. Nasim) 145 - 162 Ein digitales Kulturobjekt (Claire Clivaz, Nathalie Dietschy, Dominique Vinck) 165 - 174 Neue und neueste Versuche einer allgemeinen Erzähltheorie (Alfred Messerli) 175 - 189 »Google-Syndrom« (Peter Haber) 191 - 200 Schlaue Maschinen (Philipp Sarasin)

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Untertitel Digital Humanities
    • Autor Andreas B. Kilcher
    • Titel Nach Feierabend 2013
    • Veröffentlichung 31.10.2013
    • ISBN 978-3-03734-421-7
    • Format Kartonierter Einband (Kt)
    • EAN 9783037344217
    • Jahr 2013
    • Größe H243mm x B172mm x T15mm
    • Gewicht 443g
    • Herausgeber Diaphanes Verlag
    • Anzahl Seiten 208
    • Editor Michael Hagner, David Gugerli, Jakob Tanner, Caspar Hirschi, Philipp Sarasin, Patricia Purtschert
    • Auflage 07.10.2013
    • Genre Geisteswissenschaften allgemein
    • Lesemotiv Verstehen
    • GTIN 09783037344217

Bewertungen

Schreiben Sie eine Bewertung
Nur registrierte Benutzer können Bewertungen schreiben. Bitte loggen Sie sich ein oder erstellen Sie ein Konto.
Made with ♥ in Switzerland | ©2025 Avento by Gametime AG
Gametime AG | Hohlstrasse 216 | 8004 Zürich | Schweiz | UID: CHE-112.967.470
Kundenservice: customerservice@avento.shop | Tel: +41 44 248 38 38