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Nationaler Ausnahmezustand und individuelle Lebensbewältigung
Details
Wie bewältigen Menschen ihren Alltag in Zeiten des Krieges angesichts staatlicher Vorsorge, Einschränkungen und Vorschriften? Unter Verwendung von lokalen Quellen untersucht die Autorin Verhaltensweisen der aargauischen Bevölkerung im Zusammenhang mit der Verdunkelungspflicht, der Rationierung und der Lenkung des landwirtschafltichen Anbaus in der Schweiz zur Zeit des Zweiten Weltkriegs. Im Kontrast zur bisherigen historischen Darstellung werden der vielfältige zivilgesellschaftliche «Ungehorsam» und die zahlreichen Konfliktsituationen dargestellt, die trotz des staatlichen Zwangssystems mit seinen Sanktionierungsandrohungen und Strafverfolgungen auftraten. Das Buch interpretiert die Eigendynamik individueller Lebenszusammenhänge und -gestaltung in Zeiten nationaler Bedrohtheit und korrigiert das Bild einer geeinten widerständigen Bevölkerung, wie es die Forschung lange uberliefert hat.
Autorentext
Prof. Dr., Universität Zurich und PH FHNW, Historikerin, pensionierte Co-Leiterin des Zentrums fur Demokratie Aarau; Interessen: Schweizergeschichte, Genderforschung, Geschichtskultur, Migrationsforschung, Politische Bildung.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783034018012
- Sprache Deutsch
- Größe H225mm x B155mm x T25mm
- Jahr 2025
- EAN 9783034018012
- Format Fester Einband
- ISBN 978-3-0340-1801-2
- Veröffentlichung 31.05.2025
- Titel Nationaler Ausnahmezustand und individuelle Lebensbewältigung
- Autor Béatrice Ziegler
- Untertitel Aspekte des Alltagslebens in der Schweiz, 19391945
- Gewicht 572g
- Herausgeber Chronos Verlag
- Anzahl Seiten 264
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Geschichts-Lexika
- Auflage 1. A.