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Neurasthenie in Deutschland und Schweden
Details
Eine Krankheit der Moderne? Deutsch-schwedische Transferprozesse im Umgang und Verständnis mit der Diagnose Neurasthenie.
Die Neurasthenie war eine zwischen 1880 und 1920 populäre Erkrankung, die auf eine Schwächung der Nerven infolge der Umwälzungen der Moderne zurückgeführt wurde. Sie wurde assoziiert mit tiefer Erschöpfung und erhöhter Reizbarkeit. Als diffuses und damit formbares Krankheitsbild war sie damals in vielen Ländern präsent und wurde kontrovers diskutiert. Der transnationale, wechselseitige Austausch zu diesem Kulturphänomen wurde in der bisherigen Forschung jedoch kaum berücksichtigt. Yvonne René Gavallér untersucht erstmals am Beispiel Deutschlands und Schwedens Transferprozesse im Verständnis und Umgang mit der Diagnose und nimmt dabei sowohl die Fachebene als auch den öffentlichen Diskurs in den Blick.
Autorentext
Yvonne René Gavallér, geb. 1992, studierte Geschichte und Germanistik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Ihre Promotion am dortigen Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin wurde durch die Gerda-Henkel-Stiftung gefördert. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Wissenstransfer im Ostseeraum, Medizingeschichte und material culture.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Untertitel Zur Geschichte eines Wissenstransfers, 1880-1920
- Autor Yvonne René Gavallér
- Titel Neurasthenie in Deutschland und Schweden
- Veröffentlichung 26.05.2025
- ISBN 978-3-8376-5933-7
- Format Kartonierter Einband
- EAN 9783837659337
- Jahr 2025
- Größe H238mm x B152mm x T35mm
- Gewicht 858g
- Herausgeber Transcript Verlag
- Anzahl Seiten 474
- Genre Geisteswissenschaften allgemein
- Lesemotiv Verstehen
- GTIN 09783837659337