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Nichtakademisches Dichten im 17. Jahrhundert
Details
Von der Forschung kaum beachtet, hat sich im 17. Jahrhundert eine florierende literarische Praxis außerhalb des gelehrten Milieus positioniert. Poeten und Leser verweigerten sich den neuen ästhetischen Normen und orientierten sich weiterhin an althergebrachten Vorbildern. Einer der populärsten und bestdokumentierten Vertreter dieser nichtakademischen Poesie war der Nürnberger Spruchsprecher" Wilhelm Weber (16021661). Er wirkte nicht nur als Autor und Verleger, sondern auch als Auftragsdichter und populärer Vortragskünstler.
Ausführlich thematisiert werden Vita, Wirken und Wahrnehmung des Handwerkerdichters in den lebensweltlichen, sozialen und kulturellen Kontexten seiner Wirkungsstätte. Dabei wird das Augenmerk nicht nur auf die Bedingungen einer freischaffenden Dichterexistenz gelegt, sondern werden auch die Wissens-, Erfahrungs- und Werthorizonte des Autors und die Spielräume seines literarischen Schaffens analysiert. Nachgegangen wird weiter der Rezeption Webers in Literaturkritik und Literaturgeschichtsschreibung seit dem späten 17. Jahrhundert.
Der Editionsteil enthält die rund 60 überlieferten Texte Webers, die erstmals nach kritischen Maßstäben und ausführlich kommentiert herausgegeben werden.
Autorentext
Werner Wilhelm Schnabel, Universität Erlangen-Nürnberg
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Untertitel Wilhelm Weber, Teutscher Poet vnd Spruchsprecher in Nürnberg
- Autor Werner Wilhelm Schnabel
- Titel Nichtakademisches Dichten im 17. Jahrhundert
- Veröffentlichung 25.09.2017
- ISBN 978-3-11-049448-8
- Format Fester Einband
- EAN 9783110494488
- Jahr 2017
- Größe H236mm x B160mm x T58mm
- Gewicht 1400g
- Herausgeber De Gruyter
- Auflage 17001 A. 1. Auflage
- Genre Deutsche Sprach- & Literaturwissenschaft
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 746
- GTIN 09783110494488