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"NICHTS IST AM INTELLIGIBLEN HIMMEL"
Details
Die Arbeit untersucht den Einfluss von Kants Ethik auf die Versuche, die Jean-Paul Sartre auf dem Gebiet der Moralphilosophie unternommen hat. Leitfaden ist der Vortrag Der Existenzialismus ist ein Humanismus , in dem Sartre als Grundsätze seiner geplanten Ethik Paraphrasen von Kants kategorischem Imperativ präsentiert. Dem stehen die Entwürfe für eine Moralphilosophie gegenüber, in denen sich Sartre kritisch zu Kant äußert, vor allem in der Analyse des Pflichtbegriffs. Diesen Widerspruch versucht der Autor aufzulösen. Sartre erkannte, dass seine Analyse auf eine neue Interpretation von Kants Sittengesetz hinausläuft und damit auf einer formalen Ebene verbleibt. Sein Ziel war jedoch die Fundierung einer materialen Ethik, die konkrete Antworten auf die politischen und sozialen Fragen seiner Zeit liefern sollte. Aus diesem Grund brach er die Entwürfe ab. Er unterschätzte damit selbst seinen gelungenen Versuch, Kants Ethik in sein System zu übertragen und sie damit in den Kontext der Philosophie des 20. Jahrhunderts zu stellen.
Autorentext
Karl Gaulhofer studierte Wirtschaft und Philosophie in Graz (Österreich). Er arbeitet als Journalist bei der Wiener Tageszeitung "Die Presse".
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Titel "NICHTS IST AM INTELLIGIBLEN HIMMEL"
- ISBN 978-3-639-23372-8
- Format Kartonierter Einband (Kt)
- EAN 9783639233728
- Jahr 2010
- Größe H220mm x B150mm x T10mm
- Autor Karl Gaulhofer
- Untertitel DIE AUSEINANDERSETZUNG MIT KANT IN DER MORALBEGRÜNDUNG JEAN-PAUL SARTRES
- Genre Philosophie
- Anzahl Seiten 164
- Herausgeber VDM Verlag Dr. Müller e.K.
- Gewicht 262g
- GTIN 09783639233728