NS-Verfolgte nach der Befreiung

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Details

Über die Nachkriegserfahrungen von NS-Verfolgten aus West- und Osteuropa. Nach ihrer Befreiung 1944/45 erfuhren NS-Verfolgte ihre Rückkehr in ein »normales« Leben als einen langwierigen Prozess: Die Wege durch das zerstörte Europa waren von großen Hoffnungen geprägt, aber auch mit zahlreichen Schwierigkeiten verbunden. Welche Gründe sprachen für eine Rückkehr in das Herkunftsland und welche für eine Emigration? Wie reagierte das soziale Umfeld auf die Verfolgungserfahrungen? Welche Formen der Unterstützung erfuhren die überlebenden Frauen und Männer, wo konnten sie sich politisch artikulieren und wo waren sie mit fortgesetzten oder auch neuen Formen der Ausgrenzung konfrontiert? Die in diesem Heft versammelten Studien sind den NS-Verfolgten aus West- und Osteuropa gewidmet. Gefragt wird nach den Erfahrungen von Überlebenden in Deutschland, Frankreich, Israel, Italien, Österreich, der Sowjetunion und der Tschechoslowakei. Deutlich wird, wie stark die Nachkriegserfahrungen von ihren jeweiligen Verfolgungskontexten, ihrer Staatsangehörigkeit und ihrem Geschlecht geprägt waren. Dies alles hatte nachhaltige Auswirkungen auf ihr weiteres Leben.

Autorentext
Insa Eschebach, geb. 1954, ist Lehrbeauftragte am Institut für Religionswissenschaft der Freien Universität Berlin und war von 2005 bis 2020 Leiterin der Gedenkstätte Ravensbrück/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten. Alyn ii, geb. 1971, ist Leiterin der Gedenkstätten Bullenhuser Damm, Fuhlsbüttel, Poppenbüttel und des Geschichtsortes Stadthaus in der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen.Oliver von Wrochem, geb. 1969, ist Leiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und Projektleiter für das Dokumentationszentrum »denkmal Hannoverscher Bahnhof« in der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen.

Klappentext
Über die Nachkriegserfahrungen von NS-Verfolgten aus West- und Osteuropa.

Nach ihrer Befreiung 1944/45 erfuhren NS-Verfolgte ihre Rückkehr in ein »normales« Leben als einen langwierigen Prozess: Die Wege durch das zerstörte Europa waren von großen Hoffnungen geprägt, aber auch mit zahlreichen Schwierigkeiten verbunden. Welche Gründe sprachen für eine Rückkehr in das Herkunftsland und welche für eine Emigration? Wie reagierte das soziale Umfeld auf die Verfolgungserfahrungen? Welche Formen der Unterstützung erfuhren die überlebenden Frauen und Männer, wo konnten sie sich politisch artikulieren und wo waren sie mit fortgesetzten oder auch neuen Formen der Ausgrenzung konfrontiert?
Die in diesem Heft versammelten Studien sind den NS-Verfolgten aus West- und Osteuropa gewidmet. Gefragt wird nach den Erfahrungen von Überlebenden in Deutschland, Frankreich, Israel, Italien, Österreich, der Sowjetunion und der Tschechoslowakei. Deutlich wird, wie stark die Nachkriegserfahrungen von ihren jeweiligen Verfolgungskontexten, ihrer Staatsangehörigkeit und ihrem Geschlecht geprägt waren. Dies alles hatte nachhaltige Auswirkungen auf ihr weiteres Leben.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Editor Insa Eschebach, Alyn ii, Oliver von Wrochem
    • Titel NS-Verfolgte nach der Befreiung
    • Veröffentlichung 27.09.2022
    • ISBN 978-3-8353-5263-6
    • Format Kartonierter Einband
    • EAN 9783835352636
    • Jahr 2022
    • Größe H240mm x B170mm x T22mm
    • Untertitel Ausgrenzungserfahrungen und Neubeginn
    • Auflage 1. A.
    • Genre 20. Jahrhundert (bis 1945)
    • Lesemotiv Auseinandersetzen
    • Anzahl Seiten 262
    • Herausgeber Wallstein Verlag GmbH
    • Gewicht 496g
    • GTIN 09783835352636

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