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"Nur zuhause bleiben wollte ich nie."
Details
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der intensiven Familienphase, d.h. in den ersten zwei bis drei Lebensjahren des Kindes, stellt Eltern in Österreich vor besondere Herausforderungen. Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen legen noch immer die alleinige Betreuung der Kinder durch die Mütter nahe. Um mögliche Wege der Verbindung von beruflichen und familiären Anforderungen in dieser frühen Entwicklungsphase der Kinder aufzuzeigen, hat Sigrid Kroismayr mit in Wien lebenden Akademikerinnen, die innerhalb eines Jahres nach der Geburt des Kindes wieder in den Beruf zurückgekehrt sind, qualitative Interviews geführt. Es wird dargestellt, wie die Frauen in Abstimmung mit dem Partner, den beruflichen Gegebenheiten und den Betreuungsmöglichkeiten durch Großeltern oder familienfremde Personen die Verbindung von Beruf und Familie leben und in welcher Weise dabei gesamtgesellschaftliche Rahmenbedingungen wie rechtliche Regelungen oder normative Wertvorstellungen über das Leben als Familie eine Rolle spielen. Zur Analyse der Einflussfaktoren auf das Vereinbarkeitsverhalten der Frauen greift die Autorin die Theorie von Bourdieu auf und macht sein Verständnis des Begriffs der Strategie für die Erklärung der Vereinbarkeitspraxis der Frauen fruchtbar. Sowohl aufgrund der theoretischen Überlegungen als auch durch die empiriegesättigte Darstellung liefert die Studie einen wichtigen Beitrag für ein bislang in Österreich wenig erforschtes Thema.
Autorentext
Sigrid Kroismayr, Mag.ª Dr.in, Studium der Soziologie, Philosophie, Politikwissenschaft, Geschichte an der Universität Wien, Doktoratsstudium am Institut für Soziologie der Universität Wien, 2000-2002 postgraduale Ausbildung am Institut für Höhere Studien, seit 2001 Redakteurin der SWS-Rundschau, freiberufliche Projekttätigkeit als Soziologin, seit 2007 angestellt bei BOAS - Büro für die Organisation angewandter Sozialforschung.
Klappentext
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der intensiven Familienphase stellt Eltern in Österreich vor besondere Herausforderungen. Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen legen noch immer die alleinige Betreuung der Kinder durch die Mütter nahe. Um mögliche Wege der Verbindung von beruflichen und familiären Anforderungen in dieser frühen Entwicklungsphase der Kinder aufzuzeigen, hat Sigrid Kroismayr mit 14 in Wien lebenden Akademikerinnen, die innerhalb eines Jahres nach der Geburt des Kindes wieder in den Beruf zurückgekehrt sind, qualitative Interviews geführt. Es wird dargestellt, wie die Frauen in Abstimmung mit dem Partner, den beruflichen Gegebenheiten, den Betreuungsmöglichkeiten durch Großeltern oder familienfremden Personen die Verbindung von Beruf und Familie leben und in welcher Weise dabei gesamtgesellschaftliche Rahmenbedingungen wie rechtliche Regelungen oder normative Wertvorstellungen über das Leben als Familie eine Rolle spielen. Zur Analyse der Vielzahl von Einflussfaktoren auf das Vereinbarkeitsverhalten der Frauen greift die Autorin die Theorie von Bourdieu auf und macht sein Verständnis des Begriffs der Strategie für die Erklärung der Vereinbarkeitspraxis der Frauen fruchtbar.. Sowohl aufgrund der theoretischen Überlegungen als auch anhand der empiriegesättigten Darstellung liefert die Studie einen wichtigen Beitrag für ein bislang in Österreich wenig erforschtes Thema.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783706549868
- Sprache Deutsch
- Auflage 10002 A. 2. Auflage
- Größe H220mm x B156mm x T21mm
- Jahr 2010
- EAN 9783706549868
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-7065-4986-8
- Veröffentlichung 03.12.2010
- Titel "Nur zuhause bleiben wollte ich nie."
- Autor Sigrid Kroismayr
- Untertitel Strategien von Akademikerinnen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie
- Gewicht 465g
- Herausgeber StudienVerlag
- Anzahl Seiten 288
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Medienwissenschaft