Oder doch lieber Whisky?

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Details

Die Spieleentwicklerin Manuela nutzt die Gunst der Stunde und schließt sich der Reisegruppe ihrer Schwester an, um für ihr neustes Projekt in den schottischen Highlands zu recherchieren. Der Name der Tour Na h-àiteachan as brèagha ann an Gàidhealtachd na h-Alba, was so viel wie die schönsten Orte in den schottischen Highlands bedeutet, klingt vielversprechend. Zudem soll Logan, ihr Guide, einer der besten Fremdenführer der Gegend sein. Doch schon bei ihrer Ankunft treten die ersten Schwierigkeiten auf, die sich laufend fortsetzen. Hinzu kommt noch, dass sich Logan ihr gegenüber wie ein Widerling benimmt. Der eigentliche Schlamassel beginnt aber erst richtig, als sie auf Gwydions Quelle stoßen. Kann es sein, dass diese tatsächlich die Fähigkeiten besitzt, die man ihr zuschreibt? Und was, wenn man versehentlich von ihr trinkt und ihre Kräfte aktiviert?

Autorentext
Daniela Vogel, Jahrgang 1967, lebt im Ruhrgebiet, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Bereits seit ihrer Jugend schreibt sie Liedertexte, Kurzgeschichten und Gedichte. Schon früh entwickelte sie ein besonderes Interesse für Geschichte und die meist damit zusammenhängenden Sagen und Legenden. In ihren neuen Erzählungen verbindet sie diese beiden Dinge miteinander und paart sie mit einer Liebesgeschichte. Sie studierte Mathematik und Informatik und war einige Jahre in einer Computerschule als Dozentin tätig. Erst als ihre Kinder, wie es so schön heißt, aus dem Gröbsten heraus waren, begann sie erneut mit dem Schreiben. Zunächst mit den Texten für ein Kindermusical, das lokal ein Mal aufgeführt wurde. Damals entstand auch ihre Idee für ihren ersten Fantasy Roman, den sie 2015 im Selbstverlag veröffentlicht. Sie ist begeisterte Hobbyschneiderin für historische Gewandungen, musiziert in einem Gitarrenchor und trainierte jahrelang eine Tanzgruppe.

Leseprobe
»Ich verstehe nicht, warum du dir die Unterlagen von Marga nicht hast geben lassen. Ich fühle mich gerade wie bestellt und nicht abgeholt.« Manuela Koch, von allen nur Manu genannt, starrte ihre Schwester wütend an. »Wir hatten doch die Flugtickets. Den Namen unseres Veranstalters kennen wir auch. Wo liegt da das Problem?«, beteuerte ihre Schwester, während die anderen beiden Frauen, die ebenfalls zu ihrer kleinen Gruppe gehörten, bestätigend nickten. Manu verdrehte entnervt ihre Augen. »Das Problem? Rike, das reicht nicht. Auch der Veranstalter will die Buchungen sehen, sonst lässt er uns erst gar nicht in den Bus steigen. Schreib Marga mal an, dass sie uns die Unterlagen wenigstens per Handy schickt. Vielleicht gibt es ja hier irgendwo ein Terminal, wo ich sie ausdrucken kann. Ich glaube kaum, dass sie uns ohne Buchungsunterlagen mitnehmen.« Ulrike nickte, zog ihr Handy aus der Tasche und hämmerte wild darauf herum. Manu seufzte leise. Oh man, das hatte ihr gerade noch gefehlt. So sehr sie ihre Schwester auch liebte, aber in Sachen Organisation war Rike eine vollkommene Niete. Was sich nun wieder einmal zeigte. Wie hatte sie nur so dämlich sein können, sich auf den Trip mit ihr einzulassen? »Marga hat mir da eine PDF geschickt. Ich kann sie aber nicht öffnen.« Manu seufzte erneut. »Dann schicke sie mir auf mein Handy.« Ihre Schwester starrte sie irritiert an. »Ich bin froh, dass ich mit dem Ding telefonieren und Nachrichten verschicken kann, aber ...« »Zeig mal her.« Manu seufzte ein weiteres Mal. Nicht nur Organisation war eine von Rikes Schwächen, sondern auch das Thema Technik war für sie ein Buch mit sieben Siegeln. Vielleicht lag es daran, dass zu Rikes Kinderzeiten PCs noch eine Seltenheit waren und Handys nur in Form von Klötzen mit überdimensionalen Antennen existiert hatten. Sie hingegen war fast 15 Jahre jünger und somit mit all dem Schnickschnack, wie Rike es nannte, großgeworden. Nicht nur das, Manu war in mancher Hinsicht geradezu technikbesessen. Ihre Wohnung war mittlerweile vollkommen technisiert. Von einem Putz- und Saugroboter bis hin zu einer von einer App gesteuerten Waschmaschine gab es dort alles, was das Herz begehrte. Selbst ihre Rollläden waren aus der Ferne über ihr Handy regelbar. Aber das war auch kein Wunder. Manu hatte schnell gemerkt, dass sie, wie es so schön hieß, zu den Nerds gehörte. Gut, ihr Aussehen entsprach zwar nicht der allgemeinen Vorstellung dieser Gattung Mensch, aber dennoch war ihr Steckenpferd der IT-Bereich. Nach ihrem Informatikstudium hatte sie dann auch zusammen mit zwei ihrer Kommilitonen ein Start-up gegründet, das Computerspiele entwarf. Ihre ersten beiden Spiele hatten eingeschlagen wie eine Bombe, deshalb musste sie sich um ihre Finanzen keinerlei Gedanken mehr machen. Seitdem war das Leben zwar anstrengender, aber auch weitaus entspannter geworden. Sie musste nicht mehr jeden Cent zweimal umdrehen, wie es noch zu ihren Studienzeiten gewesen war und konnte sich all die Dinge gönnen, die sie faszinierten. Wie eben einen Saugroboter. Manu nahm Rike das Handy aus der Hand. Tippte ein wenig darauf herum und in nächsten Moment erklang auch schon das vertraute Geräusch ihres eigenen, mit dem es den Eingang einer Nachricht verkündete. Anschließend drückte sie ihrer fasziniert dreinblickenden Schwester deren Gerät wieder in die Hand. »Ich gehe noch einmal zurück und frage an der Information nach dem Terminal. Wenn ich die Papiere habe, können wir uns auf die Suche nach unserem Bus machen.« Mit diesen Worten machte sie auf dem Absatz kehrt und stürmte zurück in die Flughafenhalle. Um an den Informationsschalter zu gelangen, musste sie sich erst einmal durch eine Masse von Menschen kämpfen. Anscheinend hatte an diesem Wochenende halb Schottland beschlossen, eine Reise zu unternehmen. Als sie schließlich den Informationsschalter erreichte, fühlte sie sich, als hätte sie gerade den Ärmelkanal durchschwommen. Sie hasste seit Corona derlei Menschenmassen. Oftmals war es zwar unvermeidbar, sich ihnen auszusetzen, aber dabei war ihr nicht ganz wohl. Manu atmete ein paarmal tief durch, dann wandte sie sich an die junge Frau am Schalter. »Hallo. Gibt es hier irgendwo ein Terminal, an dem ich etwas ausdrucken kann?« Die Frau sah sie fragend an. »Meine Schwester hat die Reiseunterlagen zu Hause vergessen. Ich habe eine PDF auf dem Handy, die ich gerne ausdrucken würde.« »Wie heißt denn Ihr Veranstalter?« »Turais Ghaidhealach na h-Alba und die Tour nennt sich Na h-àiteachan as brèagha ann an Gàidhealtachd na h-Alba.« Die junge Frau am Schalter lächelte sie sanft an. »Sie wollen sich also an die schönsten Plätze der schottischen Highlands entführen lassen. Eine gute Wahl. Logan ist einer der besten Fremdenführer hier und nicht nur das ...« Die junge Frau grinste sie vielsagend an. Als Manu allerdings nicht auf deren Anspielung reagierte, fuhr sie einfach fort. »Er ist auch nicht so vorsintflutlich, wie es scheint. Logan gehört zu denen, die bereits alles digital erledigen. Es reicht, wenn Sie ihm das Dokument auf dem Handy zeigen.« Manu lächelte nun ebenfalls. »Besten Dank für die Auskunft. Dann steht unserer kleinen Tour ja nichts mehr im Weg.« »Biodh spòrs agad und grüßen Sie Logan von mir.« Manu nickte, dann machte sie sich auf den Rückweg zu ihrer Schwester und den beiden anderen.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • GTIN 09783989149694
    • Anzahl Seiten 260
    • Lesemotiv Eintauchen
    • Genre Liebesgeschichten
    • Altersempfehlung 16 bis 18 Jahre
    • Herausgeber Neubachverlag
    • Gewicht 350g
    • Größe H22mm x B130mm x T202mm
    • Jahr 2025
    • EAN 9783989149694
    • Format Kartonierter Einband
    • ISBN 978-3-9891496-9-4
    • Veröffentlichung 09.12.2025
    • Titel Oder doch lieber Whisky?
    • Autor Daniela Vogel

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