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Orchesterkrise und Orchestermarketing
Details
«Das Orchester ist tot», urteilte die Neue Zürcher Zeitung im Oktober 1996 über diese «in die Jahre gekommene, durch die wirtschaftlichen Zeitläufe zudem besonders gefährdete Institution». Eine «Krise der Gesellschaft» (Die Zeit) erfaßte in den 1990er Jahren nahezu alle Bereiche des öffentlichen Lebens, und der Konzertbetrieb blieb von ihr nicht verschont: viele Institutionen ringen mit Legitimations- und Existenzproblemen. Können Marketing-Strategien, wie sie in den USA den Orchesteralltag von Grund auf bestimmen, in Deutschland diese deprimierende Finanzkrise überwinden helfen? Kann Marketing eine Wende zum Besseren, den «Turnaround», herbeiführen? Dies sind die zentralen Fragen dieser Arbeit. Mittels eines deutsch-amerikanischen Orchester-Vergleichs - befragt wurden 76 Orchester-Manager und -Intendanten in den USA und in Deutschland - werden Wesen und Bedeutung des Orchestermarketing erläutert und Gestaltungsmöglichkeiten für effizientere Orchestermarketingstrategien diskutiert.
Autorentext
Der Autor: Thomas Schmidt-Ott, geb. 1965, Cello-Studien bei Ulrich Voss (Musikhochschule des Saarlandes) und Götz Teutsch (Berliner Philharmonisches Orchester). Kaufmännische Ausbildung bei der Deutschen Bank Berlin AG. Studium der Musik- und Theaterwissenschaft an der Technischen und an der Freien Universität Berlin, Studium des Kultur- und Medienmanagements an der Hochschule für Musik Hanns Eisler, Berlin. Seit 1989 Geschäftsführung der Kammerphilharmonie Berlin und der Classical Cruise Entertainment Berlin. Realisation zahlreicher Musikfilmproduktionen im Auftrag der ARD; 1996 und 1997 Nominierungen zum Adolf Grimme-Preis und zur Silbernen Rose (Montreux). Seit 1998 Leitungsreferent Kultur in der Senatsverwaltung für Kultur, Wissenschaft und Forschung von Berlin.
Klappentext
«Das Orchester ist tot», urteilte die Neue Zürcher Zeitung im Oktober 1996 über diese «in die Jahre gekommene, durch die wirtschaftlichen Zeitläufe zudem besonders gefährdete Institution». Eine «Krise der Gesellschaft» (Die Zeit) erfaßte in den 1990er Jahren nahezu alle Bereiche des öffentlichen Lebens, und der Konzertbetrieb blieb von ihr nicht verschont: viele Institutionen ringen mit Legitimations- und Existenzproblemen. Können Marketing-Strategien, wie sie in den USA den Orchesteralltag von Grund auf bestimmen, in Deutschland diese deprimierende Finanzkrise überwinden helfen? Kann Marketing eine Wende zum Besseren, den «Turnaround», herbeiführen? Dies sind die zentralen Fragen dieser Arbeit. Mittels eines deutsch-amerikanischen Orchester-Vergleichs - befragt wurden 76 Orchester-Manager und -Intendanten in den USA und in Deutschland - werden Wesen und Bedeutung des Orchestermarketing erläutert und Gestaltungsmöglichkeiten für effizientere Orchestermarketingstrategien diskutiert.
Inhalt
Aus dem Inhalt: Konzeptionelle Grundlagen und Rahmenbedingungen - Merkmale des deutschen und des US-amerikanischen Orchestersystems: Orchestergeschichte, Orchesterfinanzierung, Orchesterbetriebsstrukturen - Deutsches und US-amerikanisches Orchestermarketing in Theorie und Praxis: Orchester im Beziehungsnetzwerk; Planung und Durchführung des Orchestermarketing; Analyse der Orchestermarketingsituation; Philosophien, Ziele und Strategien im Orchestermarketing; Instrumente des Orchestermarketing; Implementierung und Controlling des Orchestermarketing; Empirische Studie.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783631333501
- Sprache Deutsch
- Features Dissertationsschrift
- Genre Musik-Lexika
- Größe H210mm x B17mm x T148mm
- Jahr 2016
- EAN 9783631333501
- Format Kartonierter Einband (Kt)
- ISBN 978-3-631-33350-1
- Titel Orchesterkrise und Orchestermarketing
- Autor Thomas Schmidt-Ott
- Untertitel Untersuchungen zur «turnaround»-spezifischen Relevanz US-amerikanischer Marketingstrategien im deutschen Orchesterbetrieb
- Gewicht 440g
- Herausgeber Lang, Peter GmbH
- Anzahl Seiten 317