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Ostern Geschichte eines Wortes
Details
Die Herkunft des Wortes Ostern, englisch Easter, ist umstritten. Verfehlt ist die Verbindung mit einem Göttinnennamen Ostara. Problematisch ist auch der Versuch, eine Verbindung mit Osten (Morgenröte) herzustellen; man muß zu einer Fehlübersetzung greifen. Die Abhandlung geht einen anderen Weg: nordgermanische Sprachen kennen eine Wortfamilie, die sprachlich zu Ostern paßt: anord. ausa '(Wasser) schöpfen, gießen', austr 'Begießen'. Eine heidnische Form der Taufe samt Namengebung der Neugeborenen wurde als vatni ausa ('mit Wasser begießen') bezeichnet. Das Wort 'Ostern' bezieht sich daher eher auf die Taufe. Versteht man austr- als 'Taufe', fällt auch neues Licht auf die Namen der Westgoten (Wisigoten) 'echte Goten' und Austrogoten 'Taufgoten'.
Autorentext
Prof. Dr. Jürgen Udolph, Jahrgang 1943, war nach Studium und Promotion (1978) wissenschaftlicher Angestellter an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz in der Kommission für Vergleichende Sprachwissenschaft. Seit Oktober 2000 ist er Professor für Namenforschung (Onomastik) an der Universität Leipzig.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783825308667
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Übrige germanische Sprach- & Literaturwissenschaft
- Auflage 2. A.
- Sprache Deutsch
- Anzahl Seiten 125
- Herausgeber Universitätsverlag Winter
- Gewicht 162g
- Größe H210mm x B135mm x T12mm
- Jahr 2011
- EAN 9783825308667
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-8253-0866-7
- Titel Ostern Geschichte eines Wortes
- Autor Jürgen Udolph
- Untertitel Indogermanische Bibliothek, Dritte Reihe: Untersuchungen 20, Indogermanische Bib