Paradoxalität als Sakramentalität

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Was heißt Kirche ist Sakrament? Die Kirche ist Sakrament - mit diesem (nachdrücklich wiederholten) Statement hat das Zweite Vatikanische Konzil eine jahrhundertealte theologiegeschichtliche Überzeugung neu zur ekklesiologischen Grundüberzeugung gemacht. Wenn die Sakramentalität aber nicht nur ein Bild unter vielen ist, sondern die Wesensbestimmung der Kirche, bedarf es eines fundamentaltheologischen Durchdenkens dieser Bestimmung. Henri de Lubac (18961991) ist einer jener neuen Theologen, die in ihrem vorkonziliaren uvre die Kategorie der Kirche als Sakrament zentral gebraucht und durchdacht haben. Daneben umschreibt er die Kirche häufig als Mysterium und Paradoxon. Wie aber ist der Zusammenhang zwischen diesen drei Begriffen zu sehen? Dieser Frage geht die Arbeit nach, indem sie zunächst de Lubacs Paradoxbegriff ebenso wie seine Kategorie des Mysteriums herausarbeitet. Dabei wird deutlich, dass gerade die Spannungen des Paradoxen den Weg für ein Verständnis des Mysteriums ebnen. Auf der anderen Seite öffnet sich der Zugang zum Sakramentalen, dem das Mysterium fast bis zur Synonymität zugrundeliegt. Sakramental in diesem weiten Sinn erscheinen dann - gerade bei de Lubac - Anthropologie, Mystik und eben die Kirche in einer dreifachen Ausdehnung, vertikal als Leib Christi, horizontal als Katholizität und diagonal als Communio sanctorum. Die Arbeit schließt rückblickend mit einer methodologischen und inhaltlichen Umschreibung der fundamentalen Theologie Henri de Lubacs und nimmt ausblickend Fragen der aktuellen theologischen Diskussion aus dem Blickwinkel eines paradoxalen Sakramentalitätsbegriffs in Angriff.

Autorentext
DOMINIK ARENZ, geb. 1981, Studium der Katholischen Theologie und Klassischen Philologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn. Dort Abschluss der Diplomprüfung Theologie und des Ersten Staatsexamens für das Lehramt Latein und Katholische Religionslehre. 20072012 Stipendiat in der Graduiertenförderung des Cusanuswerks, Forschungsaufenthalte in Lyon und am Lubac-Archiv in Namur. 20112014 Lehrauftrag am Studienhaus St. Lambert, Lantershofen. 2014 Abschluss des Zweiten Staatsexamens. Seit 2014 Studienrat an der Erzbischöflichen Liebfrauenschule in Köln. 2015 Promotion in Bonn mit der vorliegenden Arbeit.

Klappentext

Was heißt "Kirche ist Sakrament"?

Die Kirche ist Sakrament - mit diesem (nachdrücklich wiederholten) Statement hat das Zweite Vatikanische Konzil eine jahrhundertealte theologiegeschichtliche Überzeugung neu zur ekklesiologischen Grundüberzeugung gemacht. Wenn die Sakramentalität aber nicht nur ein Bild unter vielen ist, sondern die Wesensbestimmung der Kirche, bedarf es eines fundamentaltheologischen Durchdenkens dieser Bestimmung. Henri de Lubac (1896-1991) ist einer jener "neuen" Theologen, die in ihrem vorkonziliaren OEuvre die Kategorie der Kirche als Sakrament zentral gebraucht und durchdacht haben. Daneben umschreibt er die Kirche häufig als Mysterium und Paradoxon. Wie aber ist der Zusammenhang zwischen diesen drei Begriffen zu sehen? Dieser Frage geht die Arbeit nach, indem sie zunächst de Lubacs Paradoxbegriff ebenso wie seine Kategorie des Mysteriums herausarbeitet. Dabei wird deutlich, dass gerade die Spannungen des Paradoxen den Weg für ein Verständnis des Mysteriums ebnen. Auf der anderen Seite öffnet sich der Zugang zum Sakramentalen, dem das Mysterium fast bis zur Synonymität zugrundeliegt. Sakramental in diesem weiten Sinn erscheinen dann - gerade bei de Lubac - Anthropologie, Mystik und eben die Kirche in einer dreifachen Ausdehnung, vertikal als Leib Christi, horizontal als Katholizität und diagonal als Communio sanctorum.
Die Arbeit schließt rückblickend mit einer methodologischen und inhaltlichen Umschreibung der fundamentalen Theologie Henri de Lubacs und nimmt ausblickend Fragen der aktuellen theologischen Diskussion aus dem Blickwinkel eines paradoxalen Sakramentalitätsbegriffs in Angriff.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Untertitel Kirche nach der fundamentalen Theologie Henri de Lubacs (Innsbrucker Theologische Studien 92)
    • Autor Dominik Arenz
    • Titel Paradoxalität als Sakramentalität
    • Veröffentlichung 30.06.2016
    • ISBN 978-3-7022-3539-0
    • Format Kartonierter Einband (Kt)
    • EAN 9783702235390
    • Jahr 2016
    • Größe H226mm x B151mm x T43mm
    • Gewicht 1078g
    • Herausgeber Tyrolia Verlagsanstalt Gm
    • Genre Christentum
    • Lesemotiv Verstehen
    • Anzahl Seiten 698
    • GTIN 09783702235390

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