Wir verwenden Cookies und Analyse-Tools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internet-Seite zu verbessern und für Marketingzwecke. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind. Zur Datenschutzerklärung.
Paradoxien der Autonomie
Details
Die Reihe Freiheit und Gesetz ist einer Idee gewidmet, die die moderne praktische Philosophie begründet: der Idee, dass die Freiheit des Subjekts und die Verbindlichkeit von Normen (das Gesetz) nicht im Gegensatz zueinander stehen, sondern durcheinander zu erläutern sind: Ein Gesetz ist nur dann verbindlich, sofern wir es uns selbst gegeben haben, so dass sich in dessen Wirksamkeit zugleich unsere Freiheit verwirklicht. Eben darin besteht die moderne Idee der Autonomie. Die Reihe dient der kritischen Untersuchung dieser Idee. Sie fragt nach den Spannungen, die in ihr aufbrechen, den Voraussetzungen, auf denen sie ruht, und den Folgen, die ihre politische, rechtliche, soziale Verwirklichung hat. Der erste Band der Serie beschäftigt sich mit dem Verdacht, dass die Idee der Autonomie von dem Paradox bedroht ist, in Willkür oder Heteronomie, in grundlose Setzung oder unfreie Selbstunterwerfung umzuschlagen. Dieses Paradox, so der Verdacht, besteht darin, dass sich hinter der Verknüpfung von Freiheit und Gesetz Zwang oder Gesetzlosigkeit auftut. Die Beiträge dieses Bandes diskutieren kontrovers, ob diese Diagnose zutrifft; ob die Idee der Autonomie sich in ein Paradox verstrickt; wie das Paradox der Autonomie, wenn es aufbricht, zu verstehen ist; und wie sich das Paradox vermeiden oder so entfalten lässt, dass es lebbar wird.
Autorentext
Thomas Khurana ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und am Institut für Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zuletzt ist von ihm erschienen: Sinn und Gedächtnis. Die Zeitlichkeit des Sinns und die Figuren ihrer Reflexion (2007).Christoph Menke ist Professor für Philosophie am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und am Institut für Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zuletzt ist von ihm erschienen: Kraft. Ein Grundbegriff ästhetischer Anthropologie (2008).
Klappentext
Die Reihe "Freiheit und Gesetz" ist einer Idee gewidmet, die die moderne praktische Philosophie begründet - der Idee, dass die Freiheit des Subjekts und die Verbindlichkeit von Normen ("das Gesetz") nicht im Gegensatz zueinander stehen, sondern durcheinander zu erläutern sind: Ein Gesetz ist nur dann verbindlich, sofern wir es uns selbst gegeben haben, so dass sich in dessen Wirksamkeit zugleich unsere Freiheit verwirklicht. Eben darin besteht die moderne Idee der Autonomie. Die Reihe dient der kritischen Untersuchung dieser Idee. Sie fragt nach den Spannungen, die in ihr aufbrechen, den Voraussetzungen, auf denen sie aufruht, und den Folgen, die ihre - politische, rechtliche, soziale - Verwirklichung hat.Der erste Band der Serie beschäftigt sich mit dem Verdacht, dass die Idee der Autonomie von dem Paradox bedroht ist, in Willkür oder Heteronomie, in grundlose Setzung oder unfreie Selbstunterwerfung umzuschlagen. Dieses Paradox, so der Verdacht, besteht darin, dass sich hinter der Verknüpfung von Freiheit und Gesetz Zwang oder Gesetzlosigkeit auftut. Die Beiträge dieses Bandes diskutieren kontrovers, ob diese Diagnose zutrifft; ob die Idee der Autonomie sich in ein Paradox verstrickt; wie das Paradox der Autonomie, wenn es aufbricht, zu verstehen ist; und wie sich das Paradox vermeiden oder so entfalten lässt, dass es lebbar wird.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Editor Thomas Khurana, Christoph Menke
- Titel Paradoxien der Autonomie
- Veröffentlichung 15.09.2011
- ISBN 978-3-941360-10-5
- Format Kartonierter Einband (Kt)
- EAN 9783941360105
- Jahr 2011
- Größe H185mm x B118mm x T15mm
- Untertitel Freiheit und Gesetz I
- Auflage 1. Auflage
- Genre 20. & 21. Jahrhundert
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 192
- Herausgeber August Verlag
- Gewicht 204g
- GTIN 09783941360105