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Patriarchaler Wohlklang - feministische Misstöne
Details
Kaum eine Musikwissenschaftlerin polarisierte so stark wie Susan McClary. Mit ihrer kritisch-feministischen Hermeneutik, die teils bewundernd, teils polemisch rezipiert wurde, zählt sie zum ForscherInnenkreis der sogenannten "New Musicology", die sich als kultur- und gesellschaftskritische Strömung begreifen lässt und sich durch ihren Methoden-Eklektizismus auszeichnet. Die Entstehung des feministischen Diskurses innerhalb der "New Musicology" stellt ein Phänomen der frühen 1980er- und 1990er-Jahre dar, welches das Produkt eines musikwissenschaftlichen Paradigmenwechsels ist und aus einer historischen Entwicklung resultiert. Aus der Lektüre von McClarys Texten und Analysen geht hervor, dass sie sich stark an der literaturwissenschaftlichen Tradition der feministischen Theorie orientierte, insbesondere an der französischen Écriture féminine. McClarys Texte zwischen 1982 und 1991 wurden einer historischen Diskursanalyse unterzogen und die diachrone Entwicklung ihrer kritisch-feministischen Hermeneutik dargestellt, die in verschiedenen Abschnitten unter verschiedenen theoretischen Einflüssen verläuft.
Autorentext
Melanie Strumbl, geb. 1985 in Graz, studierte Musikwissenschaft und Gender Studies an der Universität Wien. Seit Februar 2017 ist sie Doktorandin und Projektmitarbeiterin am Institut für Musikwissenschaft an der Universität Bern.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Untertitel Susan McClary und die "New Musicology"
- Autor Melanie Strumbl
- Titel Patriarchaler Wohlklang - feministische Misstöne
- Veröffentlichung 23.11.2017
- ISBN 978-3-330-52158-2
- Format Kartonierter Einband
- EAN 9783330521582
- Jahr 2017
- Größe H220mm x B150mm x T10mm
- Gewicht 238g
- Herausgeber AV Akademikerverlag
- Anzahl Seiten 148
- Genre Geisteswissenschaften allgemein
- GTIN 09783330521582