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Phänomenologie des Geistes
Details
Gegenstand der Phänomenologie des Geistes ist die Wissenschaft der Erfahrung des Bewußtseins, d.i. der Aufstieg der Gestalten vernünftiger Erkenntnis von der Stufe der naiven Wahrnehmung bis zur Höhe des absoluten Wissens. Von diesem ersten reifen Werk Hegels sagte Bloch, es sei »voll Jugend ohne gleichen, voll Überfülle und Glut, dichterisch durchaus, wissenschaftlich durchaus, in einzigartiger, morgendlicher Gärung ... Nirgends kann genauer gesehen werden, was großer Gedanke im Aufgang ist, und nirgends ist sein Lauf bereits vollständiger.« Die Einleitung gibt eine genaue Rekonstruktion der Entstehungsgeschichte des Werks, außerdem eine klare Nachzeichnung des Argumentationsganges des Textes, die nicht nur die schwierige Lektüre erleichtert, sondern auch an den derzeitigen Interpretationsstand heranführt. Diese Studienausgabe beruht in Text und Kommentierung auf der von W. Bonsiepen und R. Heede besorgten Edition im Rahmen der historisch-kritischen Ausgabe der Gesammelten Werke Hegels und verfolgt durch das Prinzip der Lautstandswahrung und der Bewahrung von Hegels unorthodoxer Zeichensetzung das Ziel, dem Anspruch eines gesicherten und möglichst authentischen Textes zu genügen. Aus der kritischen Edition wurden die »Beilagen« nebst Zusatzinformationen übernommen. Vollständig abgedruckt wurden ebenfalls die Textvarianten. Die Anmerkungen wurden überarbeitet und ergänzt. Mit Namenverzeichnis und Konkordanz zu den gebräuchlichsten Ausgaben des Werks. Der Text der Ausgabe von 1988 wurde für diesen Band neu gesetzt, lesbarer gestaltet und mit einem gegenüber der alten Ausgabe übersichtlicheren Personenregister versehen.
Autorentext
Georg Friedrich Wilhelm Hegel wird 1770 in Stuttgart geboren. Die Tübinger Studienzeit erlebt er mit Hölderlin und Schelling zusammen als Stipendiat im Evangelischen Stift. Nach kurzer Hauslehrerzeit habilitiert sich Hegel 1801 in Jena und erhält dort auf Vermittlung Goethes 1805 eine Professur. Es folgen Stationen in Nürnberg als Rektor des Aegidiengymnasiums und ein Ruf an die Universität Heidelberg. Ab 1818 wirkt er dann als Nachfolger Fichtes an der Universität Berlin. Die hegelsche Philosophie gilt in ihrer umfassenden und einheitlichen Systematik als Vollendung des deutschen Idealismus. Hegel stirbt 1831 in Berlin vermutlich an einer Magenkrankheit.
Klappentext
Gegenstand der Phänomenologie des Geistes ist die Wissenschaft der Erfahrung des Bewußtseins , d.i. der Aufstieg der Gestalten vernünftiger Erkenntnis von der Stufe der naiven Wahrnehmung bis zur Höhe des absoluten Wissens. Von diesem ersten reifen Werk Hegels sagte Bloch, es sei 'voll Jugend ohne gleichen, voll Überfülle und Glut, dichterisch durchaus, wissenschaftlich durchaus, in einzigartiger, morgendlicher Gärung ... Nirgends kann genauer gesehen werden, was großer Gedanke im Aufgang ist, und nirgends ist sein Lauf bereits vollständiger.' Die Einleitung gibt eine genaue Rekonstruktion der Entstehungsgeschichte des Werks, außerdem eine klare Nachzeichnung des Argumentationsganges des Textes, die nicht nur die schwierige Lektüre erleichtert, sondern auch an den derzeitigen Interpretationsstand heranführt. Diese Studienausgabe beruht in Text und Kommentierung auf der von W. Bonsiepen und R. Heede besorgten Edition im Rahmen der historisch-kritischen Ausgabe der Gesammelten Werke Hegels und verfolgt durch das Prinzip der Lautstandswahrung und der Bewahrung von Hegels unorthodoxer Zeichensetzung das Ziel, dem Anspruch eines gesicherten und möglichst authentischen Textes zu genügen. Aus der kritischen Edition wurden die 'Beilagen' nebst Zusatzinformationen übernommen. Vollständig abgedruckt wurden ebenfalls die Textvarianten. Die Anmerkungen wurden überarbeitet und ergänzt. Mit Namenverzeichnis und Konkordanz zu den gebräuchlichsten Ausgaben des Werks. Der Text der Ausgabe von 1988 wurde für diesen Band neu gesetzt, lesbarer gestaltet und mit einem gegenüber der alten Ausgabe übersichtlicheren Personenregister versehen.
Zusammenfassung
»Höchst willkommen und dem Verständnis des komplexen Werkes förderlich ist die gediegene und sachkundige Einleitung von Wolfgang Bonsiepen. Sie macht den Leser nicht nur mit einem informativen Abriß zur Geschichte des Begriffs Phänomenologie und einem detaillierten Bericht über die Entstehungs- und Druckgeschichte bekannt; darüber hinaus bietet sie einen Überblick über Hegels Jenaer Systementwicklung, sowie eine fassliche Darstellung des Argumentationsgangs und der frühen Rezeption des Werkes. Damit dokumentiert sie in einer auch für den interessierten Laien verständlichen Form den gegenwärtigen Forschungsstand.« Prof. D. Jürgen Stolzenberg
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783787349364
- Editor Hans Friedrich Wessels
- Schöpfer Wolfgang Bonsiepen
- Vorwort von Wolfgang Bonsiepen
- Sprache Deutsch
- Auflage Neu gesetzte Ausgabe der ersten Auflage 1988
- Größe H188mm x B119mm x T37mm
- Jahr 2025
- EAN 9783787349364
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-7873-4936-4
- Veröffentlichung 24.01.2025
- Titel Phänomenologie des Geistes
- Autor Georg Wilhelm Friedrich Hegel
- Untertitel Philosophische Bibliothek 414
- Gewicht 600g
- Herausgeber Meiner Felix Verlag GmbH
- Anzahl Seiten 636
- Lesemotiv Verstehen
- Genre 19. Jahrhundert