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Poetik der Komplizenschaft
Details
Zwischen 1933 und 1945 dokumentierten zahlreiche Geflüchtete ihre Erfahrungen mit dem NS-Regime, um die (Welt)-Öffentlichkeit über dessen Verbrechen aufzuklären. Mittels rhetorischer und narrativer Verfahren und dem gattungsspezifischen Referenzversprechen implizieren diese Texte eine komplizitäre Rezeptionshaltung, die konstitutiv für ihre Poetik ist. Die vorliegende Studie bringt auf innovative Weise Ansätze aus der Exilforschung, der internationalen Autobiographie- und Life Writing-Forschung sowie der literaturwissenschaftlichen Pragmatik zusammen. Dabei entwickelt sie das Konzept der Komplizenschaft' als eine rezeptionsästhetische Analysekategorie, die den komplexen und weitaus unterschätzten Poetiken der testimonialen Exilautobiographik Rechnung trägt. In eingehenden Fallstudien werden Autobiographien von Stefan Zweig, Sebastian Haffner und Catherine Klein untersucht.
Autorentext
Janina Meissner promovierte an der Universität zu Köln und der Universiteit van Amsterdam im Fachbereich Neuere deutsche Literaturwissenschaft. Derzeit forscht und lehrt sie an der Universiteit Antwerpen.
Inhalt
Exil, Autobiographie, Komplizenschaft.- Exil, Autobiographie, Komplizenschaft.- In der Falle der Kameradschaft: Sebastian Haffners Geschichte eines Deutschen.- Auto/biographie als Dienst an der künftigen Verständigung:.- Literaturverzeichnis.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Titel Poetik der Komplizenschaft
- Veröffentlichung 31.03.2024
- ISBN 978-3-662-68933-2
- Format Kartonierter Einband
- EAN 9783662689332
- Jahr 2024
- Größe H210mm x B148mm x T16mm
- Autor Janina Meissner
- Untertitel Zum kommunikativen Potenzial von Exilautobiographien der NS-Zeit
- Gewicht 366g
- Auflage 2024
- Genre Allgemeine & vergleichende Sprachwissenschaft
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 269
- Herausgeber Springer Berlin Heidelberg
- GTIN 09783662689332