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Poetik des Religiösen in den späten Komödien Hugo von Hofmannsthals
Details
Drucklegungerfolgte mit Unterstützung des Instituts für Literatur, Kulturkunde und europäische Sprachen (ILOS) der Universität Oslo.
Seit der anthropologischen Wende der Aufklärung ist Religion als kontingentes Symbolsystem sichtbar geworden. Der Mensch wird damit vor die Aufgabe gestellt, dieses Symbolsystem kontinuierlich neu zu gestalten. In einer Zeit der zugespitzten Kultur- und Symbolkrise nimmt sich Hugo von Hofmannsthal dichterisch dieser Aufgabe an. Am Beispiel der Ehe-Thematik in den späten Komödien Hofmannsthals beschreibt die vorliegende Studie diese Poetik des Religiösen als religionswissenschaftlich vorgeprägte Gedankenfigur, die verbindliche Symbole durch den rationalen Regress an den anthropologischen Urgrund neu zu erzeugen versucht. In den Blick rücken daher Vorstellungen wie das Soziale oder die höhere Notwendigkeit als Garanten für religiöse Verbindlichkeit jenseits des Christentums.
Autorentext
Martin Hollmann studierte Neuere deutsche Literatur und Französisch an der Universität Konstanz und promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er arbeitete als Lehrbeauftragter an der Universität Oslo, bevor er in die Leitung des Instituts für Sprachen, Literatur und Kultur an der Hochschule Østfold berufen wurde.
Klappentext
Seit der anthropologischen Wende der Aufklärung ist Religion als kontingentes Symbolsystem sichtbar geworden. Der Mensch wird damit vor die Aufgabe gestellt, dieses Symbolsystem kontinuierlich neu zu gestalten. In einer Zeit der zugespitzten Kultur- und Symbolkrise nimmt sich Hugo von Hofmannsthal dichterisch dieser Aufgabe an. Am Beispiel der Ehe-Thematik in den späten Komödien Hofmannsthals beschreibt die vorliegende Studie diese Poetik des Religiösen als religionswissenschaftlich vorgeprägte Gedankenfigur, die verbindliche Symbole durch den rationalen Regress an den anthropologischen Urgrund neu zu erzeugen versucht. In den Blick rücken daher Vorstellungen wie das Soziale oder die höhere Notwendigkeit als Garanten für religiöse Verbindlichkeit jenseits des Christentums.
Inhalt
I. Einleitung II. Der Ort des Religiösen bei Hofmannsthal III. Zwischen Symbol und Essenz: religio sui generis IV. Das erreichte Höhere: Gesellschaft V. Ehe- Szenario 1: christliche Legitimation VI. Ehe- Szenario 2: rationale Legitimation VII. Ehe- Szenario 3: zwischen rationaler und christlicher Legitimation VIII. Schluss: Religion machen Quellen und Primärtexte Forschungsliteratur Danksagung
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Editor Michael Schmidt
- Titel Poetik des Religiösen in den späten Komödien Hugo von Hofmannsthals
- Veröffentlichung 23.09.2021
- ISBN 978-3-631-84437-3
- Format Fester Einband
- EAN 9783631844373
- Jahr 2021
- Größe H216mm x B153mm x T18mm
- Autor Martin Hollmann
- Gewicht 423g
- Auflage 21001 A. 1. Auflage
- Genre Allgemeine & vergleichende Sprachwissenschaft
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 236
- Herausgeber Peter Lang
- GTIN 09783631844373