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Politik der Feindschaft
Details
Die obsessive Suche nach einem Feind prägt wieder unsere Gesellschaften. Achille Mbembe untersucht dieses Phänomen der Feindschaft und zeigt ausgehend von den Einsichten Frantz Fanons, wie als Folge der Konflikte um die Entkolonialisierung des 20. Jahrhunderts der Krieg zur Signatur unserer Zeit geworden ist. Als auf Dauer gestellter Ausnahmezustand führt er zur Erosion der liberalen Demokratie und zur Ausbreitung autoritärer Regierungsformen. Mit Blick auf die globalen Migrationsströme und das damit einhergehende Zusammenwachsen der Welt formuliert Mbembe eine scharfe Kritik am atavistischen Nationalismus und plädiert für eine neue Politik der Humanität.
» ... Das Schlusswort gebührt darum Augustinus: Nimm und lies!«
Autorentext
Achille Mbembe, geboren 1957, ist ein kamerunischer Historiker und politischer Philosoph. Er zählt zu den Vordenkern des Postkolonialismus. Mbembe lehrt nach Stationen an der Columbia University, der University of California in Berkeley, der Yale University und der Duke University heute an der University of the Witwatersrand in Johannesburg. Für sein Buch Kritik der schwarzen Vernunft wurde Mbembe 2015 mit dem 36. Geschwister-Scholl-Preis ausgezeichnet.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783518299326
- Auflage 1. A.
- Übersetzer Michael Bischoff
- Sprache Deutsch
- Genre Politische Bildung & Wissenschaft
- Lesemotiv Auseinandersetzen
- Größe H176mm x B106mm x T18mm
- Jahr 2025
- EAN 9783518299326
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-518-29932-6
- Veröffentlichung 10.10.2025
- Titel Politik der Feindschaft
- Autor Achille Mbembe
- Untertitel "Pflichtlektüre und das Buch der Stunde." Deutschlandfunk
- Gewicht 144g
- Herausgeber Suhrkamp Verlag
- Anzahl Seiten 235