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Porträtgalerien auf Papier
Details
Das Sammeln druckgrafischer Bildnisse erfreute sich im 18. Jahrhundert der zunehmenden Wertschätzung einer gebildeten bürgerlichen Sammlerschicht. Auch aristokratische Sammler legten Porträtsammlungen ihrer Ahnen und Zeitgenossen in Klebebänden oder Kassetten an, die mitunter an die 100.000 Einzelbildnisse umfassen konnten.Während sich etwa Prinz Eugen von Savoyen seine Sammlung von Kunsthändlern arrangieren ließ, verbrachten Kaiser Franz I. von Österreich oder Louis-Philippe I. von Frankreich viel Zeit damit, ihre Porträts selbst in eine ideale Ordnung zu überführen.Man begegnet Gliederungen nach Staaten, nach Berufsstand oder nach historischen Epochen je nach dem Anspruch, den der Sammler an seine Kollektion stellte. Die Ordnungssystematik wurde so zum Medium fürstlicher Repräsentation.
Autorentext
Geboren 1971 in Wien. Promotion am Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien. Seit 2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bildarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek mit Schwerpunkt Grafik, seit 2010 Leiter der Abteilung Grafik.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Gewicht 747g
- Untertitel Sammeln und Ordnen von druckgrafischen Porträts am Beispiel Kaiser Franz' I. von Österreich und anderer fürstlicher Sammler
- Autor Patrick Poch
- Titel Porträtgalerien auf Papier
- Veröffentlichung 30.06.2018
- ISBN 978-3-205-20529-6
- Format Fester Einband
- EAN 9783205205296
- Jahr 2018
- Größe H251mm x B182mm x T27mm
- Herausgeber Boehlau Verlag
- Anzahl Seiten 323
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Geschichte
- GTIN 09783205205296