Postmigrantische Theaterpraxis in Berlin

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Details

Postmigrantische Theaterpraxis in Berlin - Verhandlungen über Identität, Zugehörigkeit und Repräsentation am Ballhaus Naunynstrasse untersucht, welche Fragestellungen in den Jahren 2009 bis 2012 in den Stücken des Theaters aus postmigrantischer Perspektive verhandelt werden. Die Verortung der Theaterpraxis im Kontext von Postkolonialismus, Postmoderne und Postdramatischem Theater lässt erkennen, dass aus diesen Theoriesträngen künstlerische Strategien abgeleitet werden, um die Geschichten und Narrative aus dem Raum der Migration auf der Bühne zu inszenieren. Für die Beschreibung des Ballhaus Naunynstrasse sind Jacques Rancières Ausführungen zur politischen Subjektivierung besonders relevant, weil er aufzeigt, wie es zur Bildung neuer Kollektive beziehungsweise politischer Subjekte kommen kann. Mit seinen Aktivitäten bewegt sich das postmigrantische Theater permanent in dem Spannungsfeld zwischen Einschluss und Ausschluss, das durch die Selbstmarkierung als postmigrantisches Theater entsteht. Dabei offenbart sich das Dilemma, dass mit dem Versuch, ein postmigrantisches Theater zu definieren, eine Differenz markiert wird, die zu problematisieren das Theater angetreten ist.

Autorentext

Die Kulturwissenschaftlerin Dr. Nadine N. Jäger promovierte am Lehrstuhl für Vergleichende Kultur- und Sozialanthropologie bei Prof. Werner Schiffauer an der Europa-Universität Viadrina. Jäger war Pressereferentin am Staatsballett Berlin. Als Kulturmanagerin koordinierte sie zahlreiche Projekte und Ausstellungen. Sie lebt und arbeitet in Zürich.


Klappentext

Postmigrantische Theaterpraxis in Berlin Verhandlungen über Identität, Zugehörigkeit und Repräsentation am Ballhaus Naunynstrasse untersucht, welche Fragestellungen in den Jahren 2009 bis 2012 in den Stücken des Theaters aus postmigrantischer Perspektive verhandelt werden. Die Verortung der Theaterpraxis im Kontext von Postkolonialismus, Postmoderne und Postdramatischem Theater lässt erkennen, dass aus diesen Theoriesträngen künstlerische Strategien abgeleitet werden, um die Geschichten und Narrative aus dem Raum der Migration auf der Bühne zu inszenieren. Für die Beschreibung des Ballhaus Naunynstrasse sind Jacques Rancières Ausführungen zur politischen Subjektivierung besonders relevant, weil er aufzeigt, wie es zur Bildung neuer Kollektive beziehungsweise politischer Subjekte kommen kann. Mit seinen Aktivitäten bewegt sich das postmigrantische Theater permanent in dem Spannungsfeld zwischen Einschluss und Ausschluss, das durch die Selbstmarkierung als postmigrantisches Theater entsteht. Dabei offenbart sich das Dilemma, dass mit dem Versuch, ein postmigrantisches Theater zu definieren, eine Differenz markiert wird, die zu problematisieren das Theater angetreten ist.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Untertitel Verhandlungen ber Identitt, Zugehrigkeit und Reprsentation am Ballhaus Naunynstrasse
    • Autor Nadine Ninette Jäger
    • Titel Postmigrantische Theaterpraxis in Berlin
    • Veröffentlichung 25.04.2016
    • ISBN 978-3-8381-5215-8
    • Format Kartonierter Einband
    • EAN 9783838152158
    • Jahr 2016
    • Größe H220mm x B150mm x T17mm
    • Gewicht 417g
    • Herausgeber Südwestdeutscher Verlag für Hochschulschriften
    • Anzahl Seiten 268
    • Genre Geisteswissenschaften allgemein
    • GTIN 09783838152158

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