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Prismenüberkorrektur
Details
Nach operativer Behandlung eines frühkindlichen Innenschielens stellen manche Patienten trotz idealer mechanischer Korrektur infolge einer anomale Netzhautkorrespondenz (ARK) rasch wieder eine größere Esotropie ein. Die ARK erlaubt eine binokulare Zusammenarbeit in einem mehr oder weniger kleinen esotropen Schielwinkel. Die Prismenüberkorrektur ist eine additive Behandlung, bei der direkt nach dem operativen Ausgleich des im alternierenden Abdecktest gemessenen objektiven Schielwinkels eine Prismenfolie mit hoher prismatischer Ablenkung vor einem der beiden Augen auf ein Brillenglas appliziert wird. Nach dreimonatiger Behandlung war eine signifikante Verkleinerung des Restschielwinkels festzustellen. Bei den Patienten der Kontrollgruppe trat während dieses postoperativen Beobachtungsintervalls keine signifikante Schielwinkeländerung ein. Die Möglichkeit einer spontanen Abnahme des Restschielwinkels ist nicht sicher auszuschließen. Aufgrund der Ergebnisse dieser Studie erscheint jedoch die postoperative Prismenüberkorrektur als konservative, nebenwirkungsfreie und kostengünstige Nachbehandlung einer durch ARK bedingten, unerwünscht großen Restesotropie sinnvoll.
Autorentext
Nach dem Studium der Humanmedizin an der Freien UniversitätBerlin, Promotion an der Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde der Universität Gießen.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783838112978
- Sprache Deutsch
- Größe H220mm x B150mm x T5mm
- Jahr 2015
- EAN 9783838112978
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-8381-1297-8
- Veröffentlichung 18.10.2015
- Titel Prismenüberkorrektur
- Autor Andreas Kretzschmar
- Untertitel Der groe Anomaliewinkel nach Konvergenzoperation
- Gewicht 119g
- Herausgeber Südwestdeutscher Verlag für Hochschulschriften AG Co. KG
- Anzahl Seiten 68
- Genre Nichtklinische Fächer