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Prolog der hebräischen Bibel
Details
Die biblische Urgeschichte erzählt nicht nur von Anfängen, sie ist ein Anfang derjenige des Alten Testaments, der Hebräischen Bibel. Gemäss der These dieser Studie erfolgte die literarische und theologische Arbeit an der Urgeschichte im Bewusstsein, dass es sich um den Prolog zu einem Textcorpus aus Tora, Propheten und Schriften handelt. Ein diskursiver Durchgang durch Gen 111 zeigt die Auseinandersetzung der verschiedenen Stimmen der Urgeschichte (Priesterschrift und nichtpriesterliche Texte) insbesondere mit den prophetischen und weisheitlichen Traditionen, die schließlich im Rahmen des Tanak kanonisiert wurden. Auch in anderer Hinsicht erweist sich die Urgeschichte als Prolog: Es finden sich Einflüsse mythologischer Traditionen mesopotamischer und griechischer Provenienz. Dies wird dahingehend interpretiert, dass die Autoren der Urgeschichte die literarischen Traditionen Israels und Judas gezielt in den Kontext antiker Literatur zu integrieren suchten.
Autorentext
Andreas Schüle, Dr. phil., Dr. theol., Jahrgang 1968, ist Professor für Exegese und Theologie des Alten Testaments an der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783290179175
- Sprache Deutsch
- Auflage 2. Auflage
- Größe H243mm x B169mm x T29mm
- Jahr 2017
- EAN 9783290179175
- Format Kartonierter Einband (Kt)
- ISBN 978-3-290-17917-5
- Veröffentlichung 31.05.2017
- Titel Prolog der hebräischen Bibel
- Autor Andreas Schüle
- Untertitel Der literar- und theologiegeschichtliche Diskurs der Urgeschichte (Gen 111)
- Gewicht 748g
- Herausgeber Theologischer Verlag Ag
- Anzahl Seiten 456
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Religion & Theologie