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Protest in der Metropole
Details
London war während des Zweiten Weltkriegs ein zentraler Ort für die Entwicklung panafrikanischer Ideen. Schwarze Aktivist:innen und Intellektuelle aus allen Teilen der Welt residierten in der Stadt. Besonders in den Vierteln im Nordwesten entwickelte sich eine Szene der Dekolonisation mit einer kleinen, aber signifikanten Kohorte an Schwarzen Intellektuellen, die Ideen für die Gestaltung einer Nachkriegswelt ohne Kolonialismus entwarfen. Besonders einflussreich waren fünf Gruppen: die West African Students' Union (WASU), die League of Coloured Peoples (LCP), das International African Service Bureau (IASB), die Pan-African Federation (PAF) und das West African National Secretariat (WANS). Ihre trotz des Kriegsausbruchs fortgeführten Treffen und Veranstaltungen prägten die Stadt zugleich beeinflusste das Londoner Umfeld ihre Ideen. Anstelle sich auf antikolonialen Nationalismus zu konzentrieren, rückten postkoloniale Modelle wie Föderationen in den Mittelpunkt, also politische Ordnungen, die über einzelne Nationalstaaten hinausgingen.
Autorentext
Simeon Marty promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin und ist Geschäftsführer der Anny-Klawa-Morf-Stiftung für progressive politische Bildung in Bern.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Titel Protest in der Metropole
- Veröffentlichung 20.11.2025
- ISBN 978-3-593-52088-9
- Format Kartonierter Einband
- EAN 9783593520889
- Jahr 2025
- Größe H231mm x B152mm x T21mm
- Autor Simeon Marty
- Untertitel Die Entwicklung panafrikanischer Ideen in London (19391947)
- Auflage 1. A.
- Genre Zeitgeschichte (1946 bis 1989)
- Lesemotiv Auseinandersetzen
- Anzahl Seiten 348
- Herausgeber Campus Verlag GmbH
- Gewicht 554g
- GTIN 09783593520889