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Rattenkraut im Labor
Details
Am 21. Februar 1936 öffnet der Ortsgendarm Bernhard Edel einen an die Polizeistation Lindern (Oldenburg) adressierten anonymen Brief. Giftmord! Aufklärung!, heißt es in der Überschrift. Der Landarbeiter Anton Stienken wird beschuldigt, seine Ehefrau mit Arsen vergiftet zu haben. Diese Anzeige löst einen heiklen Kriminalfall in der Geschichte der oldenburgischen NS-Justiz aus. In dem vorliegenden Buch verfolgt der niedersächsische Regionalhistoriker Johannes Bollen den vermeintlichen Mordfall von der Anzeige bis zum Strafvollzug. Der Leser kann die Willkür der polizeilichen Ermittlungen nachvollziehen, sowie auch die politischen Hintergründe und Einflüsse, zu denen die äußerst zweifelhafte Rolle des Berliner Gutachters Professor Müller-Heß zählt. Eine mit Empathie und erzählerischem Geschick erstellte Rekonstruktion eines historischen Falles.
Autorentext
Johannes Bollen, Geschichtslehrer im Ruhestand, ist im Oldenburger Land ansässig und als Regionalhistoriker tätig. Neben einer Reihe an landeskundlichen und alltagsbezogenen Schmunzelgeschichten veröffentlicht er regelmäßig regionalhistorische Beiträge in Zeitschriften und in der Tagespresse. Seine Vorfahren stammen aus Lindern im Cloppenburger Land, weshalb ihm die Geschichte dieser Gemeinde besonders am Herzen liegt.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783910347649
- Schöpfer Christian Leeck
- Sprache Deutsch
- Auflage 25001 A. 1. Auflage
- Größe H190mm x B130mm x T17mm
- Jahr 2025
- EAN 9783910347649
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-910347-64-9
- Veröffentlichung 19.11.2025
- Titel Rattenkraut im Labor
- Autor Johannes Bollen
- Untertitel Wie die Oldenburger NS-Justiz einen mutmaßlichen Mordfall strafte
- Gewicht 317g
- Herausgeber AKRES Publishing
- Anzahl Seiten 306
- Lesemotiv Auseinandersetzen
- Genre Sachbücher 20. Jahrhundert (bis 1945)