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Rechtsbruch durch Verstoß gegen medienrechtliche Vorschriften
Details
Jan Heinrich Schmitt-Mücke's in-depth study of the development of competition and media law examines the extent to which media law provisions are enforceable under unfair competition law. By comparing the protective purposes of both laws, he develops abstract criteria to classify media law regulations.
Der Rechtsbruchtatbestand des § 3a UWG ist die Schnittstelle des Lauterkeitsrechts zu anderen Regelungsbereichen, so auch zum Medienrecht. Der bisherige Diskurs in Rechtsprechung und Literatur beschränkt sich im Wesentlichen auf die Einordnung einzelner Vorschriften, was der Schnittstellenfunktion des Rechtsbruchtatbestands geschuldet ist. Der Wettbewerbsrechtler konzentriert sich insofern auf das Wettbewerbsrecht, während der Medienrechtler sich mit dem Medienrecht befasst. Eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem jeweils anderen Rechtsgebiet unterbleibt. Jan Heinrich Schmitt-Mücke betrachtet diese Entwicklung des Wettbewerbs- und Medienrechts eingehend und untersucht, inwiefern medienrechtliche Vorschriften mittels § 3a UWG lauterkeitsrechtlich durchsetzbar sind. Denn vor allem eine systematische Darstellung, welche über die beschriebene Qualifikation einzelner Vorschriften hinausgeht, und damit einem konvergent gedachten Medienrecht Rechnung trägt, ist bislang Terra incognita. Abschließend entwickelt der Autor im Abgleich der Schutzzwecke des Wettbewerbs- und Medienrechts abstrakte Kriterien, um medienrechtliche Vorschriften einzuordnen.
Autorentext
Geboren 1996; Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Greifswald; 2021 Erstes Staatsexamen; 2021-23 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Wirtschaftsrecht und Medienrecht der Universität Greifswald; Rechtsreferendariat am Hanseatischen Oberlandesgericht Hamburg.
Inhalt
Kapitel 1: Einleitung
I. Einführung und Zielsetzung
II. Auswahl der Vorschriften
III. Gang und Umfang der Untersuchung
Kapitel 2: Geschäftliche Handlung
I. Grundlagen
II. Private Medien
III. Öffentlich-rechtliche/staatliche Medien
IV. Ergebnis
Kapitel 3: Tatbestand des § 3a UWG
I. Rechtsvorschrift im Sinne des § 3a UWG
II. Marktverhaltensregelung
III. Auch im Interesse der Marktteilnehmer
Kapitel 4: Kollision des Rechtsbruchtatbestands mit dem Fachrecht
I. Grundlagen
II. Sanktionen bei Verstößen gegen das Presserecht
III. Sanktionen bei Verstößen gegen das Gebot der Staatsferne der Presse
IV. Sanktionen bei Verstößen gegen den MStV
V. Ergebnis
Kapitel 5: Kategorisierung der medienrechtlichen Vorschriften
I. Rezipienten-/Verbraucherschutz
II. Mitbewerberschutz
III. Ergebnis
Kapitel 6: Thesen
I. Zum Anwendungsbereich des UWG im medienrechtlichen Zusammenhang
II. Zum Rechtsbruchtatbestand im medienrechtlichen Zusammenhang
III. Zur Sanktionenkonkurrenz mit dem Medienrecht
IV. Zum Rechtsbruchtatbestand im Allgemeinen
V. Fazit
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783161626340
- Auflage 23001 A. 1. Auflage
- Sprache Deutsch
- Genre Handels- & Wirtschaftsrecht
- Größe H231mm x B152mm x T17mm
- Jahr 2023
- EAN 9783161626340
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-16-162634-0
- Veröffentlichung 18.11.2023
- Titel Rechtsbruch durch Verstoß gegen medienrechtliche Vorschriften
- Autor Jan Heinrich Schmitt-Mücke
- Untertitel Geistiges Eigentum und Wettbewerbsrecht
- Gewicht 466g
- Herausgeber Mohr Siebeck GmbH & Co. K
- Anzahl Seiten 298
- Lesemotiv Verstehen