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Relikte der Strata
Details
Matthias Meier geht der Frage nach, ob das Versprechen der Moderne, die ja auch als soziale Bühne für individuelle Selbstentfaltung gelesen werden kann, gesellschaftsstrukturell einer realistischen Beobachtung entspringt. Er legt dar, dass sich die Uneinlösbarkeit dieses Versprechens auch aus der Struktur einer in toto nichtadressierbaren Gesellschaft selbst ergibt - ein Umstand, der bislang durch gesellschaftliche Semantiken kollektiver Identitätsformen invisibilisiert werden konnte. Zudem untersucht der Autor, welche Funktionen diese Formen in einem soziologischen Sinne erfüllen und in welchen Kontexten sie sich als besonders anschlussfähig generieren. Dabei gewinnen im Zuge der Auflösung bislang als voraussetzbar angesehener Ordnungsmuster Figuren kollektiver Identitäten als Kontingenzlimitierungsformen auch neue Aktualität.
Autorentext
Matthias Meier ist Soziologe und nach seinem Studium der Sozialpädagogik und Politik freiberuflich als Hochschuldozent sowie in der Erwachsenenbildung in kaufmännischen und personenbezogenen Bereichen tätig.
Inhalt
Die semantische Koinzidenz von Struktur und Semantik der Gesellschaft.- Kollektivität als Problemformel des Politischen.- Funktionen von Kollektivsemantiken als Selbstbeschreibungskategorien.- Die Struktur der Gesellschaft: Operative Unkoordinierbarkeit struktureller Desintegrativität.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783658088934
- Sprache Deutsch
- Auflage 2015
- Größe H210mm x B148mm x T17mm
- Jahr 2015
- EAN 9783658088934
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-658-08893-4
- Veröffentlichung 10.03.2015
- Titel Relikte der Strata
- Autor Matthias Meier
- Untertitel Beobachtungen zur Funktion kollektiver Identitäten
- Gewicht 386g
- Herausgeber Springer Fachmedien Wiesbaden
- Anzahl Seiten 282
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Buchhandel & Bibliothekswesen