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Rolle von T-Zellen bei Ischämie-Reperfusion der Leber
Details
Die protektive Wirkung von Immunsuppressiva auf den hepatischen Ischämie-Reperfusionsschaden (I/R-Schaden) deutet darauf hin, dass T-Zellen bei diesem alloantigen-unabhängigen Ereignis eine Rolle spielen. Die Mechanismen der Aktivierung von CD4+ T-Zellen bei alloantigen-unabhängiger I/R der Leber sind jedoch weitgehend ungeklärt. In der aktuellen Arbeit wurde daher die Rolle von CD4+ T-Zellen während hepatischer I/R in vivo analysiert. Erstmals konnte über die Art, die Kinetik und die Lokalisation von CD4+ T-Zell-Endothelzell-Interaktionen Auskunft gegeben werden. CD4+ T-Zellen interagieren mit Thrombozyten während der hepatischen I/R und die Ausbildung des hepatischen I/R-Schadens wird über kostimulatorische Signalwege, wie CD40-CD40L und CD28-B7, moduliert. Dieses findet MHC-Klasse II-unabhängig statt. Des Weiteren konnte in diesen Untersuchungen erstmals gezeigt werden, dass eine reziproke Aktivierung von CD4+ T-Zellen und Kupffer-Zellen während hepatischer I/R stattfindet. Die aktuell gewonnenen Daten unterstreichen die Notwendigkeit weiterer Untersuchungen zur Optimierung immunsuppressiver Therapien bzw. zur Etablierung Toleranz-induzierender Pharmazeutika.
Autorentext
Marc Hanschen, Dr. med.: Studium der Humanmedizin an derLudwig-Maximilians-Universität München 2001-2007. ExperimentelleForschung am Walter-Brendel-Zentrum für Experimentelle Medizinzum Thema Rolle von T-Zellen während hepatischerIschämie-Reperfusion . Approbation als Arzt 2007, Promotion imJahr 2009.
Klappentext
Die protektive Wirkung von Immunsuppressiva auf den hepatischen Ischämie-Reperfusionsschaden (I/R-Schaden) deutet darauf hin, dass T-Zellen bei diesem alloantigen-unabhängigen Ereignis eine Rolle spielen. Die Mechanismen der Aktivierung von CD4+ T-Zellen bei alloantigen-unabhängiger I/R der Leber sind jedoch weitgehend ungeklärt. In der aktuellen Arbeit wurde daher die Rolle von CD4+ T-Zellen während hepatischer I/R in vivo analysiert. Erstmals konnte über die Art, die Kinetik und die Lokalisation von CD4+ T-Zell-Endothelzell-Interaktionen Auskunft gegeben werden. CD4+ T-Zellen interagieren mit Thrombozyten während der hepatischen I/R und die Ausbildung des hepatischen I/R-Schadens wird über kostimulatorische Signalwege, wie CD40-CD40L und CD28-B7, moduliert. Dieses findet MHC-Klasse II-unabhängig statt. Des Weiteren konnte in diesen Untersuchungen erstmals gezeigt werden, dass eine reziproke Aktivierung von CD4+ T-Zellen und Kupffer-Zellen während hepatischer I/R stattfindet. Die aktuell gewonnenen Daten unterstreichen die Notwendigkeit weiterer Untersuchungen zur Optimierung immunsuppressiver Therapien bzw. zur Etablierung Toleranz-induzierender Pharmazeutika.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783838110622
- Sprache Deutsch
- Größe H220mm x B150mm x T7mm
- Jahr 2009
- EAN 9783838110622
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-8381-1062-2
- Veröffentlichung 03.09.2009
- Titel Rolle von T-Zellen bei Ischämie-Reperfusion der Leber
- Autor Marc Hanschen
- Untertitel Eine in vivo Studie zu den Mechanismen der Aktivierung von CD4+ T-Zellen bei alloantigen-unabhngiger I/R der Leber
- Gewicht 173g
- Herausgeber Südwestdeutscher Verlag für Hochschulschriften
- Anzahl Seiten 104
- Genre Nichtklinische Fächer