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Schreibformen
Details
Georges Perecs Werk sind zwei Erbschaften eingeschrieben: das familiäre Vermächtnis jüdischer Geschichte sowie das intellektuelle Testament des Marxismus. Das erste haben bereits viele gelesen, das zweite wurde bisher kaum beachtet. Die Studie Schreibformen. Georges Perecs literarischer Materialismus schließt diese Forschungslucke. Sie skizziert die marxistische Genealogie in Perecs Texten und zeigt, dass seine oulipotische Praxis nicht zu bloßen Sprachspielereien führt. Das Schreiben unter formalen Einschränkungen ist vielmehr als eine Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Zwängen zu begreifen, unter denen auch die künstlerische Arbeit steht. Literarische Praxis und Gesellschaftskritik fallen dabei zusammen. Angesichts der gegenwärtigen Unschärfe im Verhältnis von Aktionismus und Kunst sind Perecs Schreibformen wegweisend.
Autorentext
Johanna-Charlotte Horst ist Akademische Rätin a.Z. am Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen das Alltägliche in der Literatur, Oulipo, Formen der Geschichtsschreibung, Feministische Theorien sowie Literatur und Recht. Sie schreibt regelmäßig für die FAZ und die SZ.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783770568260
- Sprache Deutsch
- Größe H235mm x B155mm
- Jahr 2023
- EAN 9783770568260
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-7705-6826-0
- Veröffentlichung 01.12.2023
- Titel Schreibformen
- Autor Johanna-Charlotte Horst
- Untertitel Georges Perecs literarischer Materialismus
- Gewicht 410g
- Herausgeber Brill I Fink
- Anzahl Seiten 233
- Lesemotiv Auseinandersetzen
- Genre Allgemeine & vergleichende Literaturwissenschaft
- Auflage 2023