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Schule und bürokratische Rationalität
Details
In der Bildungssoziologie herrschte die Annahme vor, Erziehungsprozesse ließen sich planmäßig veranstalten und planmäßige Erziehung brächte die innere Natur der Individuen mit ihren äußeren Lebensumständen in Einklang. Gegenüber dieser Annahme von der schulisch vermittelten Kongruenz zwischen Persönlichkeitsstruktur und Sozialstruktur entwickelt Lenhardt die These: die Schule hebt den Widerspruch zwischen Individuen und Gesellschaft nicht auf. Die Formalisierung der kulturellen Überlieferung durch Schulen - sowohl ihrer Inhalte als auch ihrer Organisationsformen - verschärft diesen Antagonismus vielmehr.
Autorentext
Gero Lenhardt (Dr. rer. soc.) ist freier Mitarbeiter am Institut für Hochschulforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Sein Forschungsschwerpunkt ist Bildung und gesellschaftliche Entwicklung.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783518280669
- Sprache Deutsch
- Auflage Erstausgabe
- Größe H177mm x B108mm x T16mm
- Jahr 1984
- EAN 9783518280669
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-518-28066-9
- Titel Schule und bürokratische Rationalität
- Autor Gero Lenhardt
- Untertitel suhrkamp taschenbuch wissenschaft 466
- Gewicht 174g
- Herausgeber Suhrkamp Verlag AG
- Anzahl Seiten 282
- Lesemotiv Auseinandersetzen
- Genre Soziologie