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Schwarzbuch Bührle
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89M2MFGC0SN
Geliefert zwischen Fr., 16.01.2026 und Mo., 19.01.2026
Details
Der Name Emil G. Bührle steht für die Verknüpfung von Waffen und Kultur, von Geld und Macht, für Arroganz und Knauserigkeit, für unternehmerische Kühnheit und Rücksichtslosigkeit. Bührle hat die Vorstellung kultiviert, dass die Liebe zur Kunst, das Sammeln von Kunst den Menschen veredle. Wer Sinn für das Schöne habe, könne kein schlechter Mensch sein. Bührle hatte nie Skrupel wegen seiner Tätigkeit als Waffenfabrikant im Gegenteil. Und er hat an alle verkauft, die seine Kanonen bezahlen konnten. Hauptkunde während des Zweiten Weltkrieges war jedoch Nazideutschland. Mit der Übernahme des größten Teils von Bührles Kunstsammlung durch das Kunsthaus Zürich prangt der Name Bührle auf einer wichtigen öffentlichen Kulturinstitution, zumal die Stiftung Sammlung Bührle den wichtigsten Grundstock für David Chipperfields Erweiterungsbau bilden soll, der in den nächsten Jahren entsteht. Dieses Buch geht vielen Fragen von öffentlichem Interesse nach: Woher stammen Bührles Bilder? Raubkunst und Fluchtgut. Blutgeld-Mäzenatentum auch in der Literatur. Bührle und die Nazis. Der künstlerische Wert der Bührle-Sammlung. Die Baugeschichte des Zürcher Kunsthauses. Das Buch soll den öffentlichen Diskurs um ein schwieriges Erbe fördern und darauf verweisen, dass die Vergangenheit in Bezug auf Raub- und Fluchtkunst sich so lange zurückmeldet, bis sie wirklich aufgearbeitet ist.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Ghostwriter Wolfgang Hafner, Hans-Ulrich Jost, Charles Linsmayer, Benedikt Loderer, Heinz Nigg
- Editor Guido Magnaguagno
- Titel Schwarzbuch Bührle
- Veröffentlichung 31.08.2015
- ISBN 978-3-85869-995-4
- Format Paperback
- EAN 9783858699954
- Jahr 2015
- Autor Thomas Buomberger
- Untertitel Raubkunst für das Kunsthaus Zürich?
- Auflage 2. Auflage 2023
- Genre Sachbücher Gesellschaft
- Lesemotiv Auseinandersetzen
- Anzahl Seiten 256
- Herausgeber Rotpunktverlag, Zürich
- GTIN 09783858699954
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