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Shoah Metasprache
Details
Die historische Erfahrung des Dritten Reiches hat nicht nur die Lyrik, sondern auch andere Textsorten wie die Autobiographik tangiert und besonders die "intimen" Texte der Shoah-Erinnerungsliteratur verändert. Das Spezifische der Shoah-Autobiographik mit ihrer Wendung aufs Subjekt sowie ihre Selbstreferenzialität ist nun Gegenstand der Analyse des vorliegenden Buches, in dem es galt, die Metaisierung der Shoah in abstrakter Form und anhand der einzelnen Überlebensgeschichten zu präsentieren. Den Ausgangspunkt dieser Untersuchung bildet die Äußerung Theodor W. Adornos, dass nach Auschwitz Gedichte zu schreiben barbarisch wäre, als Topos von Metareflexion und Selbstreflexion im Kontext der Shoah schlechthin. Adornos umstrittenes Verdikt mit seinem literaturgeschichtlichen Konnex nimmt auch einen breiten Raum im theoretisch gehaltenen ersten Teil ein nebst der Erläuterung der einzelnen metaisierenden Verfahren. Im zweiten Teil werden markante Spezifika der Shoah-Literatur skizziert, um dann diese Besonderheiten der Shoah-Literatur in zwei autobiographischen Texten interpretatorisch herauszuarbeiten, nämlich in Jean Amérys "Jenseits von Schuld und Sühne" und Ruth Klügers "weiter leben".
Autorentext
Mag. phil.; geboren 1982 in Wi cbork (Polen); Studium der Germanistik und Skandinavistik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg; 2011 Abschluss des Diplomstudiums der Germanistik an der Universität Wien; zurzeit postgradualer Masterlehrgang im Fach Deutsch
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Titel Shoah Metasprache
- Veröffentlichung 24.03.2014
- ISBN 978-3-639-62628-5
- Format Kartonierter Einband
- EAN 9783639626285
- Jahr 2014
- Größe H220mm x B150mm x T7mm
- Autor Justyna Substych
- Untertitel Das selbstreferenzielle Schreiben im Kontext der autobiographischen Erinnerungsliteratur
- Gewicht 185g
- Genre Allgemeine & vergleichende Sprachwissenschaft
- Anzahl Seiten 112
- Herausgeber AV Akademikerverlag
- GTIN 09783639626285