Soziale Marktwirtschaft in der Europäischen Union

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Details

Kurz vor Gründung der Bundesrepublik Deutschland im Mai 1949 wurde mit parteiübergreifendem Konsens zur Begrenzung des Laissez-faire-Prinzips die explizit neoliberale und inhaltlich unbestimmte Institution der Sozialen Marktwirtschaft eingeführt. Ihr Konzept zielt auf die langfristige Lösung des systemischen Zielkonflikts zwischen Demokratie und Markt,um den Kapitalismus und damit das marktwirtschaftliche System als wohlfahrtsstaatliches Modell und das politische System durch die Herstellung des Sozialen Friedens zu stabilisieren. Als nationale Ordnungspolitik passte sich die Soziale Marktwirtschaft im Laufe der Zeit an globale Marktbedingungen an, um unter aktivierbaren Instrumenten allein dem Europäischen Binnenmarkt die politische Vorherrschaft zu gewähren. Nationale Sozialpolitik hat sich gegenüber dem europäischen Wirtschaftsregime zu legitimieren.

Autorentext

Dr. Klaus Zapka ist Privatdozent an der Georg-August-Universität Göttingen und Lehrbeauftragter an der Leibniz Universität Hannover.


Klappentext

Kurz vor Gründung der Bundesrepublik Deutschland im Mai 1949 wurde mit parteiübergreifendem Konsens zur Begrenzung des Laissez-faire-Prinzips die explizit neoliberale und inhaltlich unbestimmte Institution der Sozialen Marktwirtschaft eingeführt. Ihr Konzept zielt auf die langfristige Lösung des systemischen Zielkonflikts zwischen Demokratie und Markt ,um den Kapitalismus und damit das marktwirtschaftliche System als wohlfahrtsstaatliches Modell und das politische System durch die Herstellung des Sozialen Friedens zu stabilisieren. Als nationale Ordnungspolitik passte sich die Soziale Marktwirtschaft im Laufe der Zeit an globale Marktbedingungen an, um unter aktivierbaren Instrumenten allein dem Europäischen Binnenmarkt die politische Vorherrschaft zu gewähren. Nationale Sozialpolitik hat sich gegenüber dem europäischen Wirtschaftsregime zu legitimieren.


Inhalt
Konfliktszenario: Soziale Marktwirtschaft im Stress zwischen Distribution, Angebotsökonomik und Laisser-faire. - Prozess der Sozialen Marktwirtschaft im trade-off zwischen nationalen Präferenzen, Vollendung des Binnenmarkts und Laisser-faire-Prinzip. - Ordnungspolitische Grenzen der Sozialen Marktwirtschaft durch das finale Paradigma zur Vollendung des Binnenmarktes. - Soziale Marktwirtschaft nur ein inhaltsloses Wieselwort?. - EuGH als ordnungspolitischer Platzanweiser der Pfad zum Laisser-faire-Prinzip. - Transferleistungen, Anreizmigration als Belastung der Sozialen Marktwirtschaft. - Systemische Trade-offs, ricardianischer Justizverbund, Sozialmodell.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • GTIN 09783658240271
    • Sprache Deutsch
    • Auflage 19001 A. 1. Auflage 2019
    • Größe H240mm x B168mm x T31mm
    • Jahr 2019
    • EAN 9783658240271
    • Format Kartonierter Einband
    • ISBN 978-3-658-24027-1
    • Veröffentlichung 10.04.2019
    • Titel Soziale Marktwirtschaft in der Europäischen Union
    • Autor Klaus Zapka
    • Untertitel Rückkehr zum Laissez-faire-Prinzip
    • Gewicht 953g
    • Herausgeber Springer Fachmedien Wiesbaden
    • Anzahl Seiten 561
    • Lesemotiv Verstehen
    • Genre Buchhandel & Bibliothekswesen

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