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Sozialstruktur und Suizid in Österreich
Details
Die Studie zeigt am Beispiel Österreichs, dass Tod durch Suizid keineswegs - wie von manchen Vertretern Individuum-zentrierter Forschungsrichtungen immer noch behauptet - ein schicht-unabhängiges Phänomen ist. Vielmehr wird anhand von Analysen fallbezogener sowie aggregierter quantitativer Daten aufgezeigt, dass soziale Faktoren wie Erwerbstätigkeit, Einkommen und Bildung, gemeinsam mit psychischen und somatischen Erkrankungen, einen wesentlichen Einfluss auf das Suizidrisiko haben - wobei dies sowohl für einzelne Personen, als auch für ganze Regionen innerhalb einer Gesellschaft gilt. Es wird aber auch belegt, dass Regionen, die hinsichtlich psychosozialer Angebote für Hilfesuchende (Psychiater, Psychotherapeuten, Psychosoziale Zentren) höhere Versorgungsdichten aufweisen, tendenziell geringere Suizidhäufigkeiten zu verzeichnen haben.
"Bestechend an diesem Buch sind die differenzierende und umfassende statistische Forschungsmethodik, die übersichtliche Darstellung der Ergebnisse der Untersuchung und nicht zuletzt die praxisorientierte Interpretation. Es handelt sich [...] um ein Nachschlagewerk auf höchstem Niveau." soziales_kapital - wissenschaftliches journal österreichischer fachhochschul-studiengänge soziale arbeit, 3-2009
Vorwort
Ergebnisse einer epidemiologischen Studie für das Land Steiermark
Autorentext
Dr. Carlos Watzka arbeitet als Soziologe an der Universität Graz.
Inhalt
Forschungsproblem und Forschungsstand.- Zu Aufbau und Durchführung der Studie.- Ergebnisse der Studie.- Zusammenschau und Relevanz für die Suizidprävention.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783531156699
- Sprache Deutsch
- Auflage 2008
- Größe H244mm x B170mm x T24mm
- Jahr 2008
- EAN 9783531156699
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-531-15669-9
- Veröffentlichung 15.01.2008
- Titel Sozialstruktur und Suizid in Österreich
- Autor Carlos Watzka
- Untertitel Ergebnisse einer epidemiologischen Studie für das Land Steiermark
- Gewicht 730g
- Herausgeber VS Verlag für Sozialwissenschaften
- Anzahl Seiten 419
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Medienwissenschaft