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spüren
Details
Kaum ein Wort ist heute umstrittener als Empfindsamkeit. Michael Stavaris Langgedicht geht tatsächlich dem nach, was man alles spüren kann. Auf diese Weise entsteht eine durch und durch körperliche Poesie. Doch geht es dabei nicht allein um die Empfindungen eines lyrischen Ichs, das seine Lunge und seine Gelenke spürt, nicht schlafen kann oder einen Goldfisch im Gehirn schwimmen fühlt sondern um jene der ganzen Welt. Diese leidet wie der menschliche Körper unter Abnützungserscheinungen, von der toxischen Luft über das Insektensterben bis zum postkolonialen Zahnbelag. Stavaris poetisch reflektierte Sprache lässt Nervenbahnen entstehen zwischen dem Körper des Einzelnen und der physisch fassbaren Welt. Dabei sind nicht nur Schmerzen spürbar, sondern auch das Wachsen von Schneeglöckchen, postfaschistische Ampelkreuzungen oder sogar das Papierkorb-Icon am Bildschirm, das alles auszulöschen droht. Michael Stavaris spüren ist ebenso ironisch wie sensibel, eine lyrische Enzyklopädie individueller und kollektiver Empfindungen, die Einsamkeit und zwischenmenschliche Abneigung ebenso einschließt wie Empathie.
Autorentext
Michael Stavari wurde 1972 in Brno (CSSR) geboren, er lebt heute als freier Schriftsteller, Übersetzer und Dozent in Wien. Studium der Bohemistik, Publizistik und Kommunikationswissenschaft. Stefan-Zweig-Poetikdozentur an der Universität Salzburg, Poetikdozentur an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, Literaturseminare u. a. an den Universitäten Bamberg, Wien, München, Prag, Brünn, Braunschweig, Würzburg, New York. Preise (Auswahl): Österreichischer Staatspreis für Kinder- und Jugendliteratur, Hohenemser Literaturpreis, Literaturpreis Wartholz, Adelbert-von-Chamisso-Preis, LeseLenz-Preis der Thumm-Stiftung für Junge Literatur. Publikationen zuletzt: Phantom (Luchterhand 2023), Faszination Krake, Faszination Qualle und Faszination Haie (alle Leykam, 2021, 2023, 2024), Tierisch Wilde Weihnachten (Leykam 2024), bei Limbus: Die Suche nach dem Ende der Dunkelheit (2023) und spüren (2025).
Klappentext
Kaum ein Wort ist heute umstrittener als Empfindsamkeit. Michael Stavari s Langgedicht geht tatsächlich dem nach, was man alles spüren kann. Auf diese Weise entsteht eine durch und durch körperliche Poesie. Doch geht es dabei nicht allein um die Empfindungen eines lyrischen Ichs, das seine Lunge und seine Gelenke spürt, nicht schlafen kann oder einen Goldfisch im Gehirn schwimmen fühlt - sondern um jene der ganzen Welt. Diese leidet wie der menschliche Körper unter Abnützungserscheinungen, von der toxischen Luft über das Insektensterben bis zum postkolonialen Zahnbelag. Stavari s poetisch reflektierte Sprache lässt Nervenbahnen entstehen zwischen dem Körper des Einzelnen und der physisch fassbaren Welt. Dabei sind nicht nur Schmerzen spürbar, sondern auch das Wachsen von Schneeglöckchen, postfaschistische Ampelkreuzungen oder sogar das Papierkorb-Icon am Bildschirm, das alles auszulöschen droht. Michael Stavari s spüren ist ebenso ironisch wie sensibel, eine lyrische Enzyklopädie individueller und kollektiver Empfindungen, die Einsamkeit und zwischenmenschliche Abneigung ebenso einschließt wie Empathie.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Gewicht 170g
- Untertitel Gedichte
- Autor Michael Stavari
- Titel spüren
- Veröffentlichung 14.03.2025
- ISBN 978-3-99039-264-5
- Format Fester Einband
- EAN 9783990392645
- Jahr 2025
- Größe H185mm x B115mm x T12mm
- Herausgeber Limbus Verlag
- Anzahl Seiten 96
- Lesemotiv Entspannen
- Auflage 1. A.
- Genre Literarische Gattungen
- GTIN 09783990392645