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Stadt und soziale Bewegungen
Details
Großstädte sind derzeit wieder zu Orten sozialer Bewegungen geworden. Mit Slogans wie oben bleiben (Stuttgart) oder Recht auf Stadt (Hamburg) artikuliert sich heute auf unterschiedliche Weise ein Protest, der auf sich verändernde urbane Realitäten Bezug nimmt und dabei eine breite mediale Resonanz findet. Gleichwohl werden oft nur bestimmte Formen der Organisation und des Protests als legitime soziale Bewegungen anerkannt. Andere werden als NIMBY, Not-in-my-backyard-Intitiativen, definiert und diskreditiert oder als Riots entpolitisiert. Es ist keineswegs ausgemacht, welche Initiativen und Bewegungen sich für ein Recht auf Stadt im Sinne Lefebvres und damit für Aneignung und Umverteilung einsetzen, indem sie gegen die verbreitete stadtpolitische Konzentration auf Wettbewerb und Wachstum agieren, und welche möglicherweise gerade über ihr bürgerschaftliches Engagement ein (partizipativer) Teil einer neoliberalen Governance werden.
Autorentext
Dr. Norbert Gestring, Stadtsoziologe, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.
Dr. Renate Ruhne, Privatdozentin für Soziologie an der TU Darmstadt; vertritt z.Zt. den Lehrstuhl für Kulturgeographie **an der Universität Bern.
Dr. Jan Wehrheim**, Professor für Soziologie am Institut für Soziale Arbeit und Sozialpolitik, Universität Duisburg-Essen.
Inhalt
Theoretische Grundlagen und Einbettung des Themas.- Fallbeispiele.- Stadt_Forschung und soziale Bewegungen.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783658013974
- Editor Norbert Gestring, Renate Ruhne, Jan Wehrheim
- Sprache Deutsch
- Auflage 2014
- Größe H210mm x B148mm x T13mm
- Jahr 2014
- EAN 9783658013974
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-658-01397-4
- Veröffentlichung 03.02.2014
- Titel Stadt und soziale Bewegungen
- Untertitel Stadt, Raum und Gesellschaft
- Gewicht 291g
- Herausgeber Springer Fachmedien Wiesbaden
- Anzahl Seiten 214
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Medienwissenschaft