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Sterbehilfe als Liebestod
Details
Wie soll mit dem Sterbewunsch betagter Paare umgegangen werden, die einander nicht überleben wollen gerade wenn nur einer der beiden schwer erkrankt ist? Und soll derdie Hinterbliebene, derdie den Verlust des geliebten Menschen nicht erträgt, ihm durch Sterbehilfe in den Tod folgen dürfen? Diese aktuellen gesellschaftspolitischen Fragen werden wiederholt auch von Literatur und Film aufgegriffen. Mehr noch: Sie lassen sich ohne literarischen Bezugshorizont nicht denken. Mit dem Liebestod haben unzählige Geschichten seit der Antike die affektiv meist positiv besetzte Vorstellung davon geschaffen, wie Liebende den Tod einem Leben ohne dendie anderen vorziehen. Die Studie untersucht dreizehn literarische und filmische Werke der Gegenwart, die das Motiv im Kontext der Sterbehilfe aktualisieren. Sie fragt danach, in welcher Weise es erzählerisch fruchtbar gemacht wird. Wie wird der Verlust desder Geliebten als Sterbemotiv greifbar? Wie wird dieses reflektiert, kommentiert, kritisiert oder affirmiert? Welche ethischen Perspektiven eröffnet das traditions- und facettenreiche Motiv im Sterbehilfediskurs des 21. Jahrhunderts?
Autorentext
Marc Keller ist Literaturwissenschaftler und freiberuflicher Lektor. Derzeit ist er als Postdoktorand an der Universität St. Gallen in einem ERC-finanzierten Projekt zum Thema Sterbehilfe tätig.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783770569120
- Sprache Deutsch
- Größe H235mm x B155mm
- Jahr 2024
- EAN 9783770569120
- Format Fester Einband
- ISBN 978-3-7705-6912-0
- Veröffentlichung 20.11.2024
- Titel Sterbehilfe als Liebestod
- Autor Marc Keller
- Untertitel Existenzielles Leiden in Literatur und Film der Gegenwart
- Gewicht 860g
- Herausgeber Brill I Fink
- Anzahl Seiten 428
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Allgemeine & vergleichende Literaturwissenschaft
- Auflage 2025