Strategien von Stadtwerken im liberalisierten Strommarkt.

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Details

Die Liberalisierungswellen der letzten Jahre haben für die Stadtwerke grundlegende Änderungen der Rahmenbedingungen mit sich gebracht. Rechtliche Vorgaben wie das Energiewirtschaftsgesetz und die geplanten Verordnungen zum Netzzugang und zum Netznutzungsentgelt sowie die Einrichtung einer neuen Regulierungsbehörde wirken sich auf die Strategieoptionen der Stadtwerke aus. Die Öffnung der Märkte führt zu einem wachsenden Konkurrenzdruck. Zugleich greifen die Regelungen zum regulierten Netzzugang und zur Entflechtung bis in die gesellschaftsrechtliche Ausgestaltung und den organisatorischen Aufbau von Stadtwerken ein. Die Autoren dieses Tagungsbandes widmen sich folgenden Fragen: Führen die Änderungen zu einer Beschränkung der wirtschaftlichen Möglichkeiten, oder ergeben sich durch die Liberalisierung mehr Chancen als Risiken? Welche Möglichkeiten bieten sich, eine neue Unternehmensstrategie zu entwickeln? Ferner geht es um die Auswirkungen der geltenden regulativen Vorgaben, Strukturänderungen bei Stadtwerken, Erfahrungen mit der Teilnahme am Stromhandel und die Umsetzung von Innovationen, die zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen können (z. B. in den Bereichen KWK, Contracting und erneuerbare Energien).

Autorentext
Dorothea Jansen ist Universitätsprofessorin am Lehrstuhl für die Soziologie der Organisation an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer.

Inhalt
Inhalt: E. Bohne, Einführung - M. Schöneich, Wer gefährdet wen im Strommarkt: der Wettbewerb die Stadtwerke oder die Stadtwerke den Wettbewerb? - C. Theobald, Wettbewerb zwischen Entflechtung und Verflechtung im Strommarkt - P. Bossert, Senkung von Netznutzungsentgelten durch staatliche Regulierung oder wie sonst? - W. Damm, Vor- und Nachteile von privaten Gesellschaftern bei kommunalen Stadtwerken am Beispiel Leipzigs und deren Einfluss auf die Diffusion von Klimaschutzinnovationen - C. Becker, Auswirkungen vertikaler Stadtwerksbeteiligungen von Verbundunternehmen auf den Wettbewerb im Strommarkt und Kartellaufsicht - M. Lowak / H. Modabber, Vom Versorger zum Dienstleister: Wie lässt sich wirtschaftliche Effizienz steigern? - W. Bühring, Organisatorische Voraussetzungen für den Einstieg in die Stromerzeugung - H. Beeke-Lentzen, Erneuerbare Energien; auf dem Weg ins Tagesgeschäft der Stadtwerke - M. Brendel, Zukunftstechnologien erkennen und nutzen; das Beispiel Brennstoffzelle - F. Stoppa, Produktveredelung und Kundenbindung: Stadtwerke als Anbieter im Contracting-Markt - D. Jansen, Schlussbemerkung: Einstieg in die Eigenerzeugung, Netzwerke "auf Augenhöhe" und Serviceorientierung als Wettbewerbsfaktoren der Stadtwerke

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • GTIN 09783428124794
    • Editor Eberhard Bohne, Dorothea Jansen
    • Sprache Deutsch
    • Auflage 07001 A. 1. Auflage
    • Größe H233mm x B157mm x T10mm
    • Jahr 2007
    • EAN 9783428124794
    • Format Kartonierter Einband
    • ISBN 978-3-428-12479-4
    • Veröffentlichung 05.04.2007
    • Titel Strategien von Stadtwerken im liberalisierten Strommarkt.
    • Untertitel Beiträge zum 2. Speyerer Energieforum "Strategien von Stadtwerken im liberalisierten Strommarkt" vom 15. bis 16. September 2005 an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer.
    • Gewicht 241g
    • Herausgeber Duncker & Humblot
    • Anzahl Seiten 133
    • Lesemotiv Verstehen
    • Genre Strafrecht

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