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Südafrika im Spiegel der Schweizer Botschaft
Details
Mit der Machtübernahme durch die Nationale Partei wurde die Apartheid 1948 zur offiziellen Politik Südafrikas. 1952 nahm die Schweiz diplomatische Beziehungen mit der neuen Regierung auf. Die Schweizer Vertretung vor Ort verfasste zuhanden des Schweizer Bundesrates zahlreiche vertrauliche politische Berichte über die Lage in Südafrika. Die vorliegende Publikation liefert eine systematische Analyse der zwischen 1952 und 1990 erstellten Berichte. Neben einer inhaltlichen Darstellung zeigt die Publikation Schwerpunkte und Themenschwankungen in der politischen Berichterstattung der Schweizer Botschaft auf. Die Untersuchung macht klar, dass von keinem einheitlichen Südafrikabild der Schweizer Diplomatie vor Ort gesprochen werden kann. Die Lageeinschätzungen der jeweiligen Diplomaten schwankten vielmehr zwischen identifizierendem Verständnis und kritischer Distanz zur offiziellen Regierungspolitik. Die Schweizer Diplomatie stützte sich bis anfangs der 1970er-Jahre in ihrer Berichterstattung primär auf regierungsnahe Informationsquellen und thematisierte die Sichtweise ausserparlamentarischer Akteure und die Interessenlage der von der Apartheidpolitik betroffenen Bevölkerungsteile nur am Rande. Im Zuge der zunehmenden internationalen Kritik an der Apartheid wurde die Berichterstattung kritischer. Auch hier schwankte die Einschätzung zwischen dem Glauben an die Reformfähigkeit und der Forderung nach einer Überwindung des Apartheidsystems. Die Untersuchung zeigt im Weiteren, dass die auf internationaler Ebene geführte Sanktionsdebatte die diplomatischen Akteure vor Ort nur wenig berührte.
Klappentext
Mit der Machtübernahme durch die Nationale Partei wurde die Apartheid 1948 zur offiziellen Politik Südafrikas. 1952 nahm die Schweiz diplomatische Beziehungen mit der neuen Regierung auf. Die Schweizer Vertretung vor Ort verfasste zuhanden des Schweizer Bundesrates zahlreiche vertrauliche politische Berichte über die Lage in Südafrika. Die vorliegende Publikation liefert eine systematische Analyse der zwischen 1952 und 1990 erstellten Berichte. Neben einer inhaltlichen Darstellung zeigt die Publikation Schwerpunkte und Themenschwankungen in der politischen Berichterstattung der Schweizer Botschaft auf. Die Untersuchung macht klar, dass von keinem einheitlichen Südafrikabild der Schweizer Diplomatie vor Ort gesprochen werden kann. Die Lageeinschätzungen der jeweiligen Diplomaten schwankten vielmehr zwischen identifizierendem Verständnis und kritischer Distanz zur offiziellen Regierungspolitik. Die Schweizer Diplomatie stützte sich bis anfangs der 1970er-Jahre in ihrer Berichterstattung primär auf regierungsnahe Informationsquellen und thematisierte die Sichtweise ausserparlamentarischer Akteure und die Interessenlage der von der Apartheidpolitik betroffenen Bevölkerungsteile nur am Rande. Im Zuge der zunehmenden internationalen Kritik an der Apartheid wurde die Berichterstattung kritischer. Auch hier schwankte die Einschätzung zwischen dem Glauben an die Reformfähigkeit und der Forderung nach einer Überwindung des Apartheidsystems. Die Untersuchung zeigt im Weiteren, dass die auf internationaler Ebene geführte Sanktionsdebatte die diplomatischen Akteure vor Ort nur wenig berührte.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783034007566
- Editor Michael H. Bischof
- Sprache Deutsch
- Auflage 18.05.2006
- Größe H225mm x B155mm x T43mm
- Jahr 2006
- EAN 9783034007566
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-0340-0756-6
- Veröffentlichung 18.05.2006
- Titel Südafrika im Spiegel der Schweizer Botschaft
- Autor Michael H Bischof , Noëmi Sibold , Andreas Kellerhals
- Untertitel Die politische Berichterstattung der Schweizer Botschaft in Südafrika 1952-1990
- Gewicht 995g
- Herausgeber Chronos Verlag
- Anzahl Seiten 608
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Zeitgeschichte-Sachbücher (1946 bis 1989)