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Töten zeigen
Details
Eine Annäherung an tabuisierte Bilder: Welche Faktoren und Akteur*innen ermöglichen die Sichtbarkeit von vorsätzlichen Tötungen?
Wo situieren sich Bilder vorsätzlicher Tötungen? Welche Akteur*innen und technischen Affordanzen bedingen ihre Sichtbarkeit, obwohl sie außer den Gewalthandelnden vermeintlich niemand sehen will? Julia Willms analysiert vier Medienbeispiele und zeigt aus medienökologischer Perspektive, dass solche Bilder inmitten von Medienkulturen eingebettet sind. In vier »close readings« liefert sie anhand der Begriffe Geste, Paratext, Anschlusskommunikation und Involvierung eine interdisziplinäre Reflexion darüber, inwiefern Tötungsbilder an den Funktionslogiken unserer Medienkulturen partizipieren und diskursive Regulations- und Marginalisierungsversuche stets unterlaufen.
Autorentext
Julia Willms, geb. 1992, forscht im Bereich Film- und Medienkulturwissenschaften. Sie promovierte an der Universität zu Köln im Kontext des Graduiertenkollegs »anschließen ausschließen. Kulturelle Praktiken jenseits globaler Vernetzung«. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Bewegtbildkultur und dessen Interferenzen mit öffentlichen Diskursen, mediale Gewaltdarstellung, Dokumentarfilmtheorie sowie Populärkultur und digitale Medienkulturen.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Autor Julia Willms
- Titel Töten zeigen
- Veröffentlichung 21.07.2025
- ISBN 978-3-8376-7810-9
- Format Kartonierter Einband
- EAN 9783837678109
- Jahr 2025
- Größe H240mm x B155mm
- Untertitel Zur Situierung von Gewaltbildern in Medienkulturen des 20. und 21. Jahrhunderts
- Herausgeber Transcript Verlag
- Auflage Auflage - Neueauflage
- Genre Kulturgeschichte
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 330
- GTIN 09783837678109