Trix und Robert Haussmann

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Details

Die Kreativität von Trix und Robert Haussmann wirkt ansteckend. In der Architektur, der Innenraumgestaltung und im Produktdesign wie auch in Ausstellungsinstalla­tionen und im lustvollen Spiel mit der Sprache findet die experimentierfreudige Neu­gierde ihren Niederschlag. Die Vielseitigkeit und die Qualität ihres international beachteten uvres, seine theoretische Fundierung und sein kritisches Potential sind im schweizerischen Kontext einzigartig. Trix und Robert Haussmann begannen ihre private und berufliche Partnerschaft 1967. Die im selben Jahr im Rahmen der Werkbundaktion «Chair Fun» gemeinsam entworfenen Möbelpersiflagen sind Ikonen der Funktionalismuskritik. Ironie wird zu einem wesentlichen Charakterzug ihres Werks, sie spricht auch aus dem Namen ihrer Firma: «Allgemeine Entwurfsanstalt Zürich». Auf der Suche nach neuen Ausdrucksmitteln jenseits der als dogmatisch empfundenen Moderne wurden Trix und Robert Haussmann in der Geschichte fündig, insbesondere in der Kunst des Manierismus. Sie befassten sich intensiv mit historischen Gestaltungsansätzen und Formen, die sie zunächst experimentell in objekthaften «Lehrstücken» erprobten, um sie dann in konkreten Projekten anzuwenden. Der hohe künstlerische Anspruch, die handwerklich­-technische Präzision und der luxuriöse Detailentwurf sind Kennzeichen all ihrer Arbeiten, von den Möbeln der Röthlisberger Kollektion bis zum Neubau der Ladenpassage Galleria in Hamburg (19781983). Der Umbau des Hauptbahnhofs Zürich, den sie in den späten achtziger Jahren zusammen mit dem Architekturbüro Steiger Partner realisierten, bringt die Haussmann'sche Art, gestalterisch zu denken, prägnant zum Ausdruck: «Wir wollten menschenwürdige Räume mit Eleganz schaffen. Es sollte ein Bahnhof mit Läden werden. Das ist etwas anderes als ein Shoppingcenter mit Gleisanschluss.» (Trix Haussmann in Hochparterre 3/2012) Die Publikation präsentiert den ersten vollständigen Werkkatalog des Architekten­- und Designerpaars. Der Aufsatzteil widmet sich spezifischen Aspekten ihres über­ aus breitgefächerten uvres. Damit wird ein Gesamtblick auf die Arbeiten von Trix und Robert Haussmann möglich, der es erlaubt, ihr Repertoire im nationalen und internationalen Kontext zu betrachten.

Autorentext
Trix und Robert Haussmann Trix Haussmann-Högl (geb. 1933) studierte an der ETH Zürich Architektur und war dort von 1997 bis 2002 als Dozentin tätig. Robert Haussmann (geb. 1931) führte nach dem Diplom als Innenarchitekt an der Kunstgewerbeschule Zürich mit seinem Bruder Peter das Einrichtungsgeschäft Haussmann & Haussmann in Zürich. 1958 riefen die beiden zusammen mit Teo Jakob, Hans Eichenberger und Kurt Thut die Gruppe Swiss Design ins Leben. Robert Haussmann lehrte zuletzt 1986 bis 1998 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Trix und Robert Haussmann gründeten 1967 ein gemeinsames Büro in Zürich. Sie sind Mitglieder des Bundes Schweizer Architekten, des Schweizerischen Ingenieur­- und Architektenvereins und Ehrenmitglieder des Bundes Deutscher Architekten. 2013 erhielten sie den Grand Prix Design des schweizerischen Bundesamtes für Kultur.

Klappentext

Die Kreativität von Trix und Robert Haussmann wirkt ansteckend. In der Architektur, der Innenraumgestaltung und im Produktdesign wie auch in Ausstellungsinstalla­tionen und im lustvollen Spiel mit der Sprache findet die experimentierfreudige Neu­gierde ihren Niederschlag. Die Vielseitigkeit und die Qualität ihres international beachteten OEuvres, seine theoretische Fundierung und sein kritisches Potential sind im schweizerischen Kontext einzigartig. Trix und Robert Haussmann begannen ihre private und berufliche Partnerschaft 1967. Die im selben Jahr im Rahmen der Werkbundaktion «Chair Fun» gemeinsam entworfenen Möbelpersiflagen sind Ikonen der Funktionalismuskritik. Ironie wird zu einem wesentlichen Charakterzug ihres Werks, sie spricht auch aus dem Namen ihrer Firma: «Allgemeine Entwurfsanstalt Zürich». Auf der Suche nach neuen Ausdrucksmitteln jenseits der als dogmatisch empfundenen Moderne wurden Trix und Robert Haussmann in der Geschichte fündig, insbesondere in der Kunst des Manierismus. Sie befassten sich intensiv mit historischen Gestaltungsansätzen und Formen, die sie zunächst experimentell in objekthaften «Lehrstücken» erprobten, um sie dann in konkreten Projekten anzuwenden. Der hohe künstlerische Anspruch, die handwerklich­-technische Präzision und der luxuriöse Detailentwurf sind Kennzeichen all ihrer Arbeiten, von den Möbeln der Röthlisberger Kollektion bis zum Neubau der Ladenpassage Galleria in Hamburg (1978-1983). Der Umbau des Hauptbahnhofs Zürich, den sie in den späten achtziger Jahren zusammen mit dem Architekturbüro Steiger Partner realisierten, bringt die Haussmann'sche Art, gestalterisch zu denken, prägnant zum Ausdruck: «Wir wollten menschenwürdige Räume mit Eleganz schaffen. Es sollte ein Bahnhof mit Läden werden. Das ist etwas anderes als ein Shoppingcenter mit Gleisanschluss.» (Trix Haussmann in Hochparterre 3/2012) Die Publikation präsentiert den ersten vollständigen Werkkatalog des Architekten­- und Designerpaars. Der Aufsatzteil widmet sich spezifischen Aspekten ihres über­ aus breitgefächerten OEuvres. Damit wird ein Gesamtblick auf die Arbeiten von Trix und Robert Haussmann möglich, der es erlaubt, ihr Repertoire im nationalen und internationalen Kontext zu betrachten.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • GTIN 09783856763602
    • Editor Gabriela Güntert, Bruno Maurer, Arthur Rüegg
    • Sprache Deutsch
    • Genre Architektur-Sachbücher
    • Größe H305mm x B250mm x T35mm
    • Jahr 2017
    • EAN 9783856763602
    • Format Fester Einband
    • ISBN 978-3-85676-360-2
    • Veröffentlichung 28.02.2017
    • Titel Trix und Robert Haussmann
    • Autor Gabriela Güntert , Sonja Hildebrand , Bettina Köhler , Claude Lichtenstein , Bruno Maurer , Sabine Sträuli , Alessandro Mendini , Renate Menzi , Stanislaus von Moos , Urs Beat Roth , Arthur Rüegg , Gabrielle Schaad , Marie Theres Stauffer , Juri Steiner
    • Untertitel Kultur der Formgebung
    • Gewicht 2230g
    • Herausgeber gta Verlag / eth Zürich
    • Anzahl Seiten 380
    • Lesemotiv Verstehen

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