Über das Wesen der menschlichen Freiheit

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Wenn alles, was ist, Gott ist wie kommt dann das Böse in die Welt? Und wie lässt sich menschliche Freiheit erklären? In seiner wohl bis heute einflussreichsten Schrift versucht Schelling, diese Fragen zu beantworten, indem er in Gottes »Urgrund« der Grund, der seiner Existenz vorausgeht und dennoch zugleich Gott ist auch eine zweite, dunkle Seite sieht. Die Freiheit des Menschen, sich für das Gute zu entscheiden, ist bereits in Gott selbst und der gesamten, sich in unaufhörlichem Werden befindenden Schöpfung angelegt. Zahlreiche Ideen der Freiheitsschrift leben bis heute weiter, etwa unter der Oberfläche der Philosophien Schopenhauers und Nietzsches, der Psychoanalyse und des Existenzialismus. Die Ausgabe folgt dem Erstdruck von 1809 und wurde neu kommentiert.

Autorentext
Friedrich Wilhelm Joseph Schelling (27.1.1775 Leonberg 20.8.1854 Ragaz [Kanton St. Gallen]) beeinflusste die Philosophien Schopenhauers und Nietzsches und ebnete der Psychoanalyse Sigmund Freuds den Weg. Er galt als philosophisches Wunderkind und durfte mithilfe einer Sondergenehmigung bereits mit 16 Jahren in Tübingen studieren. Mit 23 Jahren wurde er außerordentlicher Professor in Jena. Seine Hauptwerke schrieb er vor seinem 30. Lebensjahr. Aufbauend auf einem pantheistischen Weltbild alles ist eins in Gott bzw. alles ist Gott stellte er sich in »Über das Wesen der menschlichen Freiheit« zwei grundlegenden Fragen: Wenn alles Gott ist, wie kommt das Böse in die Welt (Theodizee) und wie lässt sich menschliche Freiheit erklären? Als Lösung konzipiert er das Ursein, eine dunkle Seite Gottes, die sich in Chaos und Irrationalität manifestiert. Diese Dualität Gottes spiegelt sich somit auch in der gesamten Schöpfung wider. Die Freiheit des Menschen besteht somit darin, sich für oder gegen das Gute zu entscheiden.

Klappentext

Wenn alles, was ist, Gott ist - wie kommt dann das Böse in die Welt? Und wie lässt sich menschliche Freiheit erklären? In seiner wohl bis heute einflussreichsten Schrift versucht Schelling, diese Fragen zu beantworten, indem er in Gottes »Urgrund« - der Grund, der seiner Existenz vorausgeht und dennoch zugleich Gott ist - auch eine zweite, dunkle Seite sieht. Die Freiheit des Menschen, sich für das Gute zu entscheiden, ist bereits in Gott selbst und der gesamten, sich in unaufhörlichem Werden befindenden Schöpfung angelegt. Zahlreiche Ideen der Freiheitsschrift leben bis heute weiter, etwa unter der Oberfläche der Philosophien Schopenhauers und Nietzsches, der Psychoanalyse und des Existenzialismus. Die Ausgabe folgt dem Erstdruck von 1809 und wurde neu kommentiert.


Inhalt
Über das Wesen der menschlichen Freiheit Zu dieser Ausgabe Anmerkungen Auswahlbibliographie Schelling Ein ruheloser Problemdenker

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Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • GTIN 09783150140123
    • Editor Franz Josef Wetz
    • Sprache Deutsch
    • Genre 19. Jahrhundert
    • Lesemotiv Verstehen
    • Größe H148mm x B96mm x T12mm
    • Jahr 2021
    • EAN 9783150140123
    • Format Kartonierter Einband
    • ISBN 978-3-15-014012-3
    • Veröffentlichung 07.05.2021
    • Titel Über das Wesen der menschlichen Freiheit
    • Autor Friedrich Wilhelm Joseph Schelling
    • Untertitel Schelling, Friedrich Wilhelm Joseph Logik und Ethik 14012
    • Gewicht 98g
    • Herausgeber Reclam Philipp Jun.
    • Anzahl Seiten 180

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