Überall werde ich Fremdling sein

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Details

Klaus Mann, 1906 als ältester Sohn von Katja und Thomas Mann geboren, empfand sich trotz oder gerade wegen seiner exponierten Stellung als Sohn des berühmten Schriftstellers schon früh als Fremdling in der Gesellschaft. Kaum achtzehnjährig schrieb er daher an seinen Lehrer Paul Geheeb: "Ich bin fehl am Ort. Wo freilich ich ganz daheim sein werde - das weiß Gott. Ich gebe ein nicht ganz kleines Stück von mir her, wenn ich Ihnen sage: Überall werde ich - Fremdling sein. Ein Mensch meiner Art ist stets und allüberall durchaus einsam." Leitmotivisch durchziehen die Erfahrung der Fremde und die Suche nach einer geistigen, politischen und geographischen Heimat das Leben und Werk des Schriftstellers. Der früh Verstorbene verkörpert damit prototypisch das Schicksal vieler junger Intellektueller der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, denn wie sie hat auch er sein Leben "seltsam ungeschützt und unbehaust gelebt; und dies nicht erst während des Exils, in das ihn die Nazi-Herrschaft trieb."(Uwe Naumann) Stephanie Mann untersucht biographische Stationen dieser lebenslangen Heimatsuche und deren Widerspiegelung in Klaus Manns literarischen und publizistischen Schriften.

Autorentext

Stephanie Mann, Studienreferendarin und langjährige Studentische Hilfskraft an den Instituten für Germanistik und Romanistik der TU Dresden. Lehramtsstudium für die Fächer Deutsch und Französisch an Gymnasien an der TU Dresden und an der Université Marc Bloch, Straßburg.


Klappentext
Klaus Mann, 1906 als ältester Sohn von Katja und Thomas Mann ge­bo­ren, empfand sich trotz oder gerade wegen seiner exponierten Stel­lung als Sohn des berühmten Schriftstellers schon früh als Fremdling in der Gesellschaft. Kaum achtzehnjährig schrieb er daher an seinen Lehrer Paul Geheeb: "Ich bin fehl am Ort. Wo freilich ich ganz daheim sein werde - das weiß Gott. Ich gebe ein nicht ganz kleines Stück von mir her, wenn ich Ihnen sage: Überall werde ich - Fremdling sein. Ein Mensch meiner Art ist stets und allüberall durchaus einsam." Leit­mo­tivisch durchziehen die Erfahrung der Fremde und die Suche nach einer geistigen, politischen und geographischen Heimat das Leben und Werk des Schriftstellers. Der früh Verstorbene verkörpert damit pro­totypisch das Schicksal vieler junger Intellektueller der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, denn wie sie hat auch er sein Leben "seltsam ungeschützt und unbehaust gelebt; und dies nicht erst während des Exils, in das ihn die Nazi-Herrschaft trieb."(Uwe Naumann) Stephanie Mann untersucht biographische Stationen dieser lebenslangen Hei­mat­suche und deren Widerspiegelung in Klaus Manns literarischen und publizistischen Schriften.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Titel Überall werde ich Fremdling sein
    • ISBN 978-3-639-03450-9
    • Format Kartonierter Einband (Kt)
    • EAN 9783639034509
    • Jahr 2013
    • Größe H220mm x B150mm x T7mm
    • Autor Stephanie Mann
    • Untertitel Heimatverlust und Fremdheitserfahrung in Leben & Werk Klaus Manns
    • Gewicht 170g
    • Genre Sprach- & Literaturwissenschaften
    • Anzahl Seiten 104
    • Herausgeber VDM Verlag Dr. Müller e.K.
    • GTIN 09783639034509

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