und draussen herrschte Krieg

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Details

Das Interniertenlager in Büren an der Aare hat seinen Platz in der Geschichtsschreibung gefunden, weniger oder gar nicht bekannt sind die Nöte und Freuden, der Alltag der Menschen der bernischen Kleinstadt in jener schwierigen Zeit. Das Buch trägt dazu bei, diese Lücke zu schliessen, zu einem grossen Teil aus dem Erinnerungsschatz des Autors. Als Kind eines Vaters, der in der Gemeinde über Jahrzehnte eine Fülle von Ämtern versah und sich in mannigfacher Weise in das Gemeinwesen einzubringen wusste, erhielt der Autor als Jugendlicher Einblick in viele Bereiche des kleinstädtischen Lebens. Dieses war stark geprägt vom Interniertenlager, in welchem Polen, Russen, Juden und Italiener untergebracht waren. Auch im Elternhaus Stotzer gingen Internierte ein und aus. Arbeitslosigkeit, Rationierung, Kriegswirtschaft und Kriegsangst, der Alltag unter Kriegsrecht, die Hilfe der Bevölkerung an die Internierten, aber auch Vergnügungen, List und ein vielfältiges Vereinsleben haben ihren Platz im Erinnerungsschatz des Autors gefunden. Auszüge aus Gesprächen mit Bürener Zeitzeugen und Zeitzeuginnen bereichern das kleinstädtische Panorama, ebenso eine Vielfalt von Dokumenten und Fotografien. Der aufmerksame Beobachter des Zeitgeschehens vermittelt mit seinen auch überraschenden Erlebnisberichten und Erzählungen einen facettenreichen Einblick in das Städtchen an der Aare während des Zweiten Weltkriegs.

Autorentext
Martin Stotzer, geb. 1934, pensionierter Lehrer, Dr. phil., ist in Büren an der Aare geboren und aufgewachsen. Er verfasste unter anderem den Geschichtenband «Büren an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert». Martin Stotzer lebt in Bern.

Klappentext

Das Interniertenlager in Büren an der Aare hat seinen Platz in der Geschichtsschreibung gefunden, weniger oder gar nicht bekannt sind die Nöte und Freuden, der Alltag der Menschen der bernischen Kleinstadt in jener schwierigen Zeit. Das Buch trägt dazu bei, diese Lücke zu schliessen, zu einem grossen Teil aus dem Erinnerungsschatz des Autors. Als Kind eines Vaters, der in der Gemeinde über Jahrzehnte eine Fülle von Ämtern versah und sich in mannigfacher Weise in das Gemeinwesen einzubringen wusste, erhielt der Autor als Jugendlicher Einblick in viele Bereiche des kleinstädtischen Lebens. Dieses war stark geprägt vom Interniertenlager, in welchem Polen, Russen, Juden und Italiener untergebracht waren. Auch im Elternhaus Stotzer gingen Internierte ein und aus. Arbeitslosigkeit, Rationierung, Kriegswirtschaft und Kriegsangst, der Alltag unter Kriegsrecht, die Hilfe der Bevölkerung an die Internierten, aber auch Vergnügungen, List und ein vielfältiges Vereinsleben haben ihren Platz im Erinnerungsschatz des Autors gefunden. Auszüge aus Gesprächen mit Bürener Zeitzeugen und Zeitzeuginnen bereichern das kleinstädtische Panorama, ebenso eine Vielfalt von Dokumenten und Fotografien. Der aufmerksame Beobachter des Zeitgeschehens vermittelt mit seinen - auch überraschenden - Erlebnisberichten und Erzählungen einen facettenreichen Einblick in das Städtchen an der Aare während des Zweiten Weltkriegs.


Inhalt
Das Interniertenlager im «Häftli» bei Büren an der Aare Viel fremdes Volk auf heimischem Boden Zur Geschichte des Interniertenlagers ein kurzer Überblick Erste Einquartierungen und Lagerbau Es waren charmante Männer und fleissige Arbeiter Der polnische Adler, Konzerte und Theateraufführungen Mein Alter Ego in Lehm und Gips Die Abreise der polnischen Internierten Der Massenmord in Anin bei Warschau, Dezember 1939: Ein bisher unveröffentlichter Augenzeugenbericht Grosser Helferwille und herzliche Dankbarkeit Stolze Juden, quirlige Italiener und trotzige Russen Die polnische Tragödie Luftschutzorganisation und Ortswehr Historischer Überblick Vom Füsilier zum Chef der «Blauen» Geheimnisvolles Treiben in einem unterirdischen Verlies Aus dem Tagebuch des Kompaniekommandanten Werner Stotzer Von Verdunkelung und «Erleuchtung» Fliegeralarm und Schutzraumgeflüster Ein Fliegeralarm zur rechten Stunde Freiwilliges Opfer von Bombardements Die Ortswehren: Lässige Bekleidung, alte Bewaffnung, aber volle Motivation Frontismus und Anpassung Akzeptanz und Verbreitung von nationalsozialistischem und faschistischem Gedankengut ein kurzer Überblick Geplante Begrüssungen möglicher Invasoren aus dem «Dritten Reich» Schweizerische Bauernheimat- oder Jungbauernbewegung Defätismus und Gegenwehr Kriegswirtschaft und Plan Wahlen Historischer Überblick Die «Anbauschlacht» in Büren an der Aare Gemeinde Die «Anbauschlacht» in Büren an der Aare Industriepflanzwerk Maikäfer und Kartoffelkäfer Vom wertvollen Beitrag der Kleinpflanzer «Es Ross het gschisse! Es Ross het gschisse!» Über die Vergütungen der kriegswirtschaftlichen Arbeiten in den Gemeinden Rationierung und Preisvorschriften Vom Grundsatz der gerechten Verteilung Die Lebensmittelkarten Begehrte Zusatzkarten Vom Frischbrotverbot zum Kartoffelbrot Von Milchmangel und Röstiüberfluss Ein Hühnerkopf, Kaninchenbälge und «Maitannen»-Würste Neues Schuhwerk zur Konfirmation Waschtage trotz Seifenrationierung Mangel an Brennstoffen und Kautschuk Rigorose Preisvorschriften Notvorräte, Eigeninitiative und Recycling Aufrufe zur Vorratshaltung Vom Ährenlesen 25000 Bucheckern für 1 Liter Öl Wertvolle Erträge aus Obst- und Beerengarten Leseholz und Tannzapfen «Gestreckter» Kaffee Ungebührlicher Fischfrevel und verwerflicher Feldfrevel Altmaterialsammlungen ein Gebot der Zeit Haushaltbücher Nützliche Ratgeber für die tüchtige Hausfrau Was kochen wir heute? Die Haushaltung des Coiffeurmeisters Ernst Balzli Vom Hausfrauendasein anno 1940 Lichtblicke Abwechslung bringt Erleichterung Die Bürener Jahrmärkte Vom Vereinsleben und anderen Abwechslungen Das Tonfilmtheater Büren an der Aare Das «Büre Nöijohr» Die Sonntagsschule Die Ferienkolonie auf dem Berggut «La Vallière» Wintervergnügen und Sommerlust Die alte Mühle Ein Blick auf das segensreiche Wirken der Hilfswerke Die Fürsorge im Zweiten Weltkrieg Das Schweizerische Rote Kreuz Die Schweizerische Nationalspende (SNS) Die Schweizer Spende Die Finnland-Hilfe Das Kriegsende Die Schlussphase des Zweiten Weltkriegs Der 8. Mai 1945 Erleichterung und Dank Erste Schritte in die Nachkriegszeit Was es nochmals zu betonen gilt Eine kleine Zugabe Wie mir das Christkind abhanden kam Die manipulierte Wasserversorgung Auf den Spuren der Grafen von Strassberg

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Autor Martin Stotzer
    • Titel und draussen herrschte Krieg
    • Veröffentlichung 29.04.2016
    • ISBN 978-3-0340-1316-1
    • Format Kartonierter Einband
    • EAN 9783034013161
    • Jahr 2016
    • Größe H225mm x B155mm x T17mm
    • Untertitel Von Alltag und Allnacht in Büren an der Aare während des Zweiten Weltkriegs
    • Gewicht 390g
    • Genre Regional- und Ländergeschichte
    • Lesemotiv Verstehen
    • Anzahl Seiten 192
    • Herausgeber Chronos Verlag
    • GTIN 09783034013161

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