Untersuchungen zur frühneuhochdeutschen Lexikographie in der Schweiz und im Elsass

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Die Abhandlung beschäftigt sich mit der lexikographischen Überlieferung der Schweiz und des Elsasses in frühneuhochdeutscher Zeit (letztes Viertel 15. Jh.-16. Jh.). Die Vokabulare und Wörterbücher stellten damals neben dem eigenständigen Schrifttum in Latein und in der Volkssprache sowie der Übersetzungsliteratur eine dritte wichtige Textsorte dar. Im Anschluss an die einleitenden Ausführungen zum Forschungsstand, zum Untersuchungsmaterial und zur Untersuchungsmethode bildet die metalexikographische Analyse von insgesamt 44 lexikographischen Werken den Schwerpunkt der Arbeit. Innerhalb dieser Analyse spielen vorab die folgenden Gesichtspunkte eine entscheidende Rolle: die Intention der Wörterbuchautoren mit ihren Werken; die Struktur der Vokabulare und Wörterbücher, im Ganzen und in Bezug auf die einzelnen Einträge; die dem lexikographischen Schrifttum zugrunde liegenden Quellen; die Wirkungsgeschichte der Werke (weitere Ausgaben an welchen Druckorten bzw. in welchem Zeitraum). Am Schluss der Untersuchung wird ein Ausblick auf die spätere lexikographische Überlieferung der zwei Sprachräume bis in die Gegenwart vorgenommen.

Autorentext

Der Autor: Wilfried Kettler wurde 1948 in Oldenburg geboren. Studium von 1968 bis 1976 an der Kirchlichen Hochschule Bethel bei Bielefeld sowie den Universitäten Münster und Zürich in den Fächern Germanistik, Griechische Philosophie und Evangelische Theologie. 1976 Promo-tion zum Dr. phil. an der Universität Zürich mit der Dissertation «Das jüngste Gericht». Er ist Verfasser zweier sprach- und literaturwissenschaftlicher Monographien, in denen Schrifttum im Zusammenhang mit dem Humanismus und der Reformation in der Schweiz behandelt wird: «Die Zürcher Bibel von 1531» (2001) und «Trewlich ins Teütsch gebracht» (2002), beide erschienen bei Peter Lang.


Klappentext

Die Abhandlung beschäftigt sich mit der lexikographischen Überlieferung der Schweiz und des Elsasses in frühneuhochdeutscher Zeit (letztes Viertel 15. Jh.-16. Jh.). Die Vokabulare und Wörterbücher stellten damals neben dem eigenständigen Schrifttum in Latein und in der Volkssprache sowie der Übersetzungsliteratur eine dritte wichtige Textsorte dar. Im Anschluss an die einleitenden Ausführungen zum Forschungsstand, zum Untersuchungsmaterial und zur Untersuchungsmethode bildet die metalexikographische Analyse von insgesamt 44 lexikographischen Werken den Schwerpunkt der Arbeit. Innerhalb dieser Analyse spielen vorab die folgenden Gesichtspunkte eine entscheidende Rolle: die Intention der Wörterbuchautoren mit ihren Werken; die Struktur der Vokabulare und Wörterbücher, im Ganzen und in Bezug auf die einzelnen Einträge; die dem lexikographischen Schrifttum zugrunde liegenden Quellen; die Wirkungsgeschichte der Werke (weitere Ausgaben an welchen Druckorten bzw. in welchem Zeitraum). Am Schluss der Untersuchung wird ein Ausblick auf die spätere lexikographische Überlieferung der zwei Sprachräume bis in die Gegenwart vorgenommen.


Inhalt

Aus dem Inhalt: Zur Erforschung der frühneuhochdeutschen Lexikographie in der Schweiz und im Elsass - Bemerkungen zur Überlieferung der Vokabulare und Wörterbücher - Räumliche und zeitliche Verteilung - Lexikographische Werke mit oder ohne Angabe der Verfasser - Wörterbuchsprachen - Allgemeinlexikographische und speziallexikographische Werke - Alphabetisch angeordnete Wortschatzverzeichnisse - Vokabulare und Wörterbücher mit Sachgruppenkonzeption - Der Vocabularius Ex quo als wirkungsvollstes anonym erschienenes Wörterbuch - Die bedeutendsten Vertreter der Lexikographie in Strassburg und Umgebung: Georg Altenheymer, Johannes Altenstaig, Petrus Dasypodius, Jojann Sturm, Theophilus Golius, Helfricus Emmel - Bedeutende Wörterbuchautoren in Zürich und Umgebung: Johannes Fries, Josua Maaler, Conrad Gesner - Biographische Skizzen zu den Wörterbuchautoren und den Druckern - Wörterbuchvorspann und Wörterbuchnachspann - Makro- und Mikrostruktur der lexikographischen Werke - Lexikographisch strukturierte und nicht-lexikographische, zeitlich weiter zurückliegende und zeitgenössische Quellen - Zur Wirkungsgeschichte des lexikographischen Schrifttums. Die weitere Entwicklung bis zur Gegenwart.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Titel Untersuchungen zur frühneuhochdeutschen Lexikographie in der Schweiz und im Elsass
    • Veröffentlichung 23.09.2008
    • ISBN 978-3-03911-430-6
    • Format Fester Einband
    • EAN 9783039114306
    • Jahr 2008
    • Größe H226mm x B155mm x T62mm
    • Autor Wilfried Kettler
    • Untertitel Strukturen, Typen, Quellen und Wirkungen von Wörterbüchern am Beginn der Neuzeit
    • Gewicht 1634g
    • Auflage 08001 A. 1. Auflage
    • Genre Allgemeine & vergleichende Sprachwissenschaft
    • Lesemotiv Verstehen
    • Anzahl Seiten 1110
    • Herausgeber Peter Lang
    • GTIN 09783039114306

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