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Verlorene Heimat
Details
Das Schicksal deutscher Vertriebener aus Mittel- und Osteuropa nach 1945
Die Vertreibung über 14 Millionen Deutscher aus den einstigen Ostgebieten im Zuge des Zweiten Weltkriegs war die größte gewaltsame Bevölkerungsverschiebung in der europäischen Geschichte. Zahlreiche Menschen starben durch Kugeln oder Krankheiten; Familien wurden auf dem Weg in die unbekannte neue Heimat zerrissen. Wer überlebte, wagte unter widrigen Bedingungen den Neuanfang. Während ihre Integration in der BRD eine Erfolgsgeschichte wurde, blieb das Schicksal der Vertriebenen in der DDR ein Tabu. Viele packten bis zum Mauerbau abermals ihre Koffer und flohen erneut. Doch die Vertriebenen in beiden deutschen Staaten teilten die unverarbeiteten Traumata infolge der Flucht. SPIEGEL-Autoren und Historikerinnen zeigen, wie sie bis heute nachwirken und die Haltung vieler Deutscher gegenüber Migranten aus dem Nahen Osten oder Afrika prägen. Und sie machen klar, warum wir die dunkle Vorgeschichte der Zwangsumsiedlungen kennen müssen, um deutsche Fluchtschicksale zu verstehen.Mit Zeitzeugenberichten und zahlreichen Abbildungen.
»Als Einführung in die Thematik sehr gut, auch angesichts des Einflusses der Kriegstraumata auf die Gegenwart.«
Autorentext
Felix Bohr, geboren 1982 in Trier, studierte Geschichte und katholische Theologie in Berlin und Rom und promovierte in Göttingen über die bundesdeutsche »Kriegsverbrecherlobby«. Er ist seit 2012 für den SPIEGEL tätig, zunächst als Redakteur im Ressort Deutschland/Panorama und politischer Korrespondent in Baden-Württemberg, aktuell in der Leitung des Geschichte-Ressorts.Solveig Grothe, geboren 1975, absolvierte nach dem Abitur ein Volontariat bei der Altmark Zeitung, wo sie anschließend als Redakteurin arbeitete. Sie studierte Politikwissenschaft, Volkswirtschaftslehre und Soziologie in Magdeburg. Ab 2004 war sie als Redakteurin bei netzeitung.de mit Schwerpunkt Politik und Medien tätig und übernahm 2006 die Projektleitung der Readers Edition. 2007 entwickelte sie das Zeitgeschichte-Projekt »einestages« und gründete das Zeitgeschichte-Ressort auf SPIEGEL ONLINE. Heute arbeitet sie im Geschichte-Ressort des SPIEGEL.
Zusammenfassung
Das Schicksal deutscher Vertriebener aus Mittel- und Osteuropa nach 1945
Die Vertreibung über 14 Millionen Deutscher aus den einstigen Ostgebieten im Zuge des Zweiten Weltkriegs war die größte gewaltsame Bevölkerungsverschiebung in der europäischen Geschichte. Zahlreiche Menschen starben durch Kugeln oder Krankheiten; Familien wurden auf dem Weg in die unbekannte neue Heimat zerrissen. Wer überlebte, wagte unter widrigen Bedingungen den Neuanfang. Während ihre Integration in der BRD eine Erfolgsgeschichte wurde, blieb das Schicksal der Vertriebenen in der DDR ein Tabu. Viele packten bis zum Mauerbau abermals ihre Koffer und flohen erneut. Doch die Vertriebenen in beiden deutschen Staaten teilten die unverarbeiteten Traumata infolge der Flucht. SPIEGEL-Autoren und Historikerinnen zeigen, wie sie bis heute nachwirken und die Haltung vieler Deutscher gegenüber Migranten aus dem Nahen Osten oder Afrika prägen. Und sie machen klar, warum wir die dunkle Vorgeschichte der Zwangsumsiedlungen kennen müssen, um deutsche Fluchtschicksale zu verstehen.Mit Zeitzeugenberichten und zahlreichen Abbildungen.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Editor Felix Bohr, Solveig Grothe
- Titel Verlorene Heimat
- Veröffentlichung 20.11.2024
- ISBN 978-3-421-07040-1
- Format Fester Einband
- EAN 9783421070401
- Jahr 2024
- Größe H221mm x B146mm x T26mm
- Untertitel Das Schicksal der Vertriebenen des Zweiten Weltkriegs - Ein SPIEGEL-Buch - Mit Zeitzeugenberichten und vielen Abbildungen
- Gewicht 395g
- Herausgeber DVA Dt.Verlags-Anstalt
- Auflage 2. Auflage
- Genre Kulturgeschichte
- Lesemotiv Auseinandersetzen
- Anzahl Seiten 240
- GTIN 09783421070401