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verlorn ist daz sluzzellin
Details
verlorn ist daz sluzzellin mit diesem Zitat aus einem der populärsten Gedichte des deutschen Mittelalters widmet sich dieser Band einem Thema, das innerhalb der Geisteswissenschaften schon seit Jahrzehnten als eine Spezialdisziplin gilt, nämlich der Mittelalterrezeption. Das Forschungsgebiet befasst sich mit dem Phänomen, dass mittelalterliche Gattungen, Werke, Stoffe und Figuren bis heute immer wieder zu Neuschöpfungen anregen. Im Fokus der hier gesammelten Aufsätze stehen Artefakte des 21. Jahrhunderts, die in den Bereich der produktiven Rezeption fallen, vom postmodernen Roman bis zum Hollywood-Film, von hermetischer Lyrik bis zum Public Event. Die Bezugstexte stammen überwiegend aus der deutschen, aber auch der englischen, lateinischen und niederländischen Literatur des Mittelalters bzw. der Frühen Neuzeit. Sie reichen vom frühmittelalterlichen Beowulf bis zur Geschichte von Dil Ulenspiegel vom Anfang des 16. Jahrhunderts, umfassen dabei sowohl weltliche als auch geistliche Werke und vertreten verschiedene Gattungen: Heldenepos und Liebesroman, Minnesang und Passionsspiel, Heiligenleben und Bestiarium. Die hier präsentierten Beiträge gehen unterschiedlichen Fragen nach: Welche Aspekte des Mittelalters werden mit der jeweiligen modernen Bearbeitung evoziert? Inwiefern wird dabei auf wissenschaftlich fundierte oder eher landläufige Mittelaltervorstellungen rekurriert? Worin besteht der jeweilige Gegenwartsbezug und wie wird dieser realisiert? Im Mittelpunkt stehen die Begriffe Langzeitwirkung und Auseinandersetzung. Es sollen die Langzeitwirkung jahrhundertealter Narrationen und die Beteiligung des heutigen Publikums an Auseinandersetzungen mit alten Texttraditionen aufgezeigt werden. Mit anderen Worten: Welches sluzzellin lässt sich heute jeweils zum Verständnis eines mittelalterliches Textes finden?
Klappentext
verlorn ist daz sluzzellin - mit diesem Zitat aus einem der populärsten Gedichte des deutschen Mittelalters widmet sich dieser Band einem Thema, das innerhalb der Geisteswissenschaften schon seit Jahrzehnten als eine Spezialdisziplin gilt, nämlich der Mittelalterrezeption. Das Forschungsgebiet befasst sich mit dem Phänomen, dass mittelalterliche Gattungen, Werke, Stoffe und Figuren bis heute immer wieder zu Neuschöpfungen anregen. Im Fokus der hier gesammelten Aufsätze stehen Artefakte des 21. Jahrhunderts, die in den Bereich der produktiven Rezeption fallen, vom postmodernen Roman bis zum Hollywood-Film, von hermetischer Lyrik bis zum Public Event. Die Bezugstexte stammen überwiegend aus der deutschen, aber auch der englischen, lateinischen und niederländischen Literatur des Mittelalters bzw. der Frühen Neuzeit. Sie reichen vom frühmittelalterlichen Beowulf bis zur Geschichte von Dil Ulenspiegel vom Anfang des 16. Jahrhunderts, umfassen dabei sowohl weltliche als auch geistliche Werke und vertreten verschiedene Gattungen: Heldenepos und Liebesroman, Minnesang und Passionsspiel, Heiligenleben und Bestiarium. Die hier präsentierten Beiträge gehen unterschiedlichen Fragen nach: Welche Aspekte des Mittelalters werden mit der jeweiligen modernen Bearbeitung evoziert? Inwiefern wird dabei auf wissenschaftlich fundierte oder eher landläufige Mittelaltervorstellungen rekurriert? Worin besteht der jeweilige Gegenwartsbezug und wie wird dieser realisiert? Im Mittelpunkt stehen die Begriffe Langzeitwirkung und Auseinandersetzung . Es sollen die Langzeitwirkung jahrhundertealter Narrationen und die Beteiligung des heutigen Publikums an Auseinandersetzungen mit alten Texttraditionen aufgezeigt werden. Mit anderen Worten: Welches sluzzellin lässt sich heute jeweils zum Verständnis eines mittelalterliches Textes finden?
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Untertitel Produktive Rezeption mittelalterlicher Werke im 21. Jahrhundert
- Titel verlorn ist daz sluzzellin
- Veröffentlichung 31.12.2025
- ISBN 978-3-8260-9274-9
- Format Kartonierter Einband (Kt)
- EAN 9783826092749
- Jahr 2025
- Größe H233mm x B153mm x T19mm
- Gewicht 418g
- Herausgeber Königshausen & Neumann
- Editor Elisabeth Meyer, Jaap van Vredendaal
- Genre Deutsche Sprach- & Literaturwissenschaft
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 268
- GTIN 09783826092749